Team-Aufbau – von Beginn an richtig

Team-Aufbau – von Beginn an richtig

Team-Aufbau – eine deiner wichtigen Aufgaben.

Die Suche nach neuen Mitarbeiter:innen, deren Einarbeitung und Integration ist eine deiner wichtigen Unternehmer:innenaufgaben. Packe auch dieses Thema mit Plan und Struktur an. Nimm dir ausreichend Zeit und schenke dem Prozess die notwendige Aufmerksamkeit. Dann hast du die besten Chancen, wirklich zu dir und deinem Unternehmen passende Teammitglieder zu gewinnen und diese auch zu halten.

Der Aufbau eines nachhaltig stabilen Teams beginnt bereits bei der Stellenausschreibung.

Mit dem Thema Team-Aufbau beschäftigst du dich am besten so früh wie möglich. Wenn du längst vor lauter Arbeit und Terminen nicht mehr weißt, wo vorn und hinten ist, fehlt dir womöglich die notwendige Zeit.

Was heißt, so früh wie möglich?

Am besten mit deiner Gründung. Auf alle Fälle aber in dem Moment, in dem dir klar ist, dass du gerne Mitarbeiter:innen beschäftigen möchtest.  

Denn, um Aufgaben an eine dritte Person abgeben zu können, musst du deine Organisation gut kennen. Du musst wissen, wie die Prozesse und die dazugehörenden Arbeitsabläufe in den verschiedenen Bereichen deines Unternehmens aussehen. Ebenso ist es wichtig zu definieren, in welchen Prozessen mit welchen Tools gearbeitet wird. Idealerweise hältst du dies alles schriftlich in Checklisten fest.

Wenn du diese Basis geschaffen hast, bist du in der Lage in deiner Stellenausschreibung klar zu formulieren, welche Voraussetzungen, Fähigkeiten und Kompetenzen das neue Teammitglied mitbringen muss, um den Aufgaben gewachsen zu sein.

Vergiss beim Schreiben der Stellenanzeige nicht: Genauso wie du am angenehmsten mit Kund:innen zusammenarbeitest, deren Werte deinen ähnlich sind, ist es mit Mitarbeiter:innen. Überlege dir, welche Werte du in den Text der Stellenausschreibung miteinfließen lässt. Dadurch fühlen sich gleich die Menschen davon angesprochen, die gut zu dir und deinem Unternehmen passen.

Hast du dich für deine:n neue:n Mitarbeiter:in entschieden, ist die Einarbeitung gar nicht mehr schwer. Hier helfen dir nun die Checklisten zu den Prozessen und Tools, an denen sich das neue Teammitglied gerade nach der ersten Einarbeitungszeit gut orientieren kann. 

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Lass dir keine Tipps und Infos mehr zu den Themen Gründung, Aufbau, Wachstum & Finanzen entgehen!

Halten wir fest

Die wichtigen Schritte zum Aufbau eines stabilen Teams:

  • Kenne deine Unternehmensbereiche, die Prozesse, Aufgaben und Tools
  • Lege Checklisten für die einzelnen Bereiche und ihre Aufgaben an
  • Beschreibe in der Stellenanzeige die Kompetenzen, die dein:e neue:r Mitarbeiter:in mitbringen soll
  • Formuliere deinen Anzeigentext so, dass sich die zu dir und deinem Unternehmen passenden Menschen angesprochen fühlen
  • Nutze für die Einarbeitung deine Checklisten und gib diese auch deinem neuen Teammitglied an die Hand

Beschäftigst du bereits Mitarbeiter:innen? Dann kann die Aufgabe der Einarbeitung und Integration ins Team und in das Unternehmen auch von einem vorhandenen Teammitglied übernommen werden.

Personalbegleitung – deine Aufgabe

Auch wenn die Einarbeitung und Integration deines neuen Teammitglieds reibungslos verlaufen sind, deine Aufgabe als Führungsperson ist eine andauernde.

In der Regel braucht es für die dauerhafte Zufriedenheit und Motivation von Mitarbeiter:innen mehr als einen schönen Arbeitsplatz, einen interessanten Jobtitel und ein ansprechendes Gehalt. Verlass dich nicht darauf, dass deine Mitarbeiter:innen immer glücklich und zufrieden sein werden. Es ist nicht unbedingt sicher, dass sie sich schon melden werden, wenn etwas nicht stimmt oder sie unzufrieden sind.

Der regelmäßigen Kontakt und Austausch mit deinem Team ist immens wichtig. Hier helfen regelmäßige Mitarbeiter:innengespräche und Teammeetings. Zum einen schenkst du deinen Angestellten damit Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Zum anderen gibst du ihnen und dir selbst die Chance, Veränderungsprozesse gemeinsam zu gestalten. Deine Mitarbeiter:innen sollten die Möglichkeit haben, sich mit dir und deinem Unternehmen weiterentwickeln zu können.

Fazit

Wenn du nicht für immer als Soloselbstständige:r unterwegs sein möchtest, solltest du dir frühzeitig Gedanken machen, wie du Aufgaben abgeben kannst.

Zunächst kannst du mit Dienstleister:innen oder mit Freelancern zusammenarbeiten. Wächst dein Unternehmen Stück für Stück, wirst du mindestens einen Teil der Aufgaben an eigene Mitarbeiter:innen abgeben wollen.

Es hilft, wenn du diesen Schritt vorbereitest. Sei dir am besten von Beginn an über die Struktur deines Unternehmens und die Prozesse im Klaren.

Deine Aufgaben als Führungsperson bringen viel Verantwortung mit sich. Dir über deine Führungsqualitäten bewusst zu sein, ist dabei wichtig.

Bist du dir über die Strukturen und einzelnen Prozesse in deinem Business im Klaren? Oft hilft der Blick einer außenstehenden Person, mehr Klarheit über die eigene Organisation zu bekommen.

Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch mit mir. Ich freue mich, dich kennenzulernen.

So strukturierst und organisierst du deine Finanzen

So strukturierst und organisierst du deine Finanzen

Finanzen in der Selbstständigkeit – für viele ein schwieriges Thema.

Was löst der Begriff Finanzen in dir aus? Falls du jetzt mit „Zufriedenheit und Entspannung“ antwortest: Herzlichen Glückwunsch! Doch für den Großteil der Menschen ist das Gegenteil der Fall und das Thema Geld wirkt eher einschüchternd. Das ist der Grund, warum die Angelegenheit gerne aufgeschoben wird.

So geht es nach meinen Erfahrungen auch sehr vielen Selbstständigen

Wenn du an deine Finanzen denkst, hast du vielleicht

  • Sorge, dass du irgendetwas übersiehst.
  • ein schlechtes Gewissen, weil du weißt, dass du dich kümmern müsstest, dich aber einfach nicht überwinden kannst.
  • Unsicherheit, weil du keinen Überblick hast, wo du genau stehst und was du dir leisten kannst.
  • Angst, bisher alles falsch gemacht und den Anschluss verpasst zu haben.
  • ein Gefühl der Machtlosigkeit, weil du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst.

Egal, welches Gefühl aufkommt: Letzten Endes ist dir sicher bewusst, wie wichtig es ist, dich um deine Finanzen zu kümmern. Insbesondere, wenn du selbstständig bist.

Ich zeige dir, wie du erfolgreich die Kontrolle über dein Geld und damit eine entspannte Haltung zurückgewinnst.

Life-Hack: Zerlege das Thema in kleine Teile

Ich habe eine gute Nachricht für dich: Du kannst dem Ungetüm Finanzen den Schrecken nehmen. Das funktioniert ähnlich wie bei anderen Themen, die uns besonders schwerfallen. Und zwar, indem wir sie in kleine, gut zu bewältigende Teile zerlegen.

Bei meinen Kund:innen hat es sich bewährt, eine übersichtliche Struktur zu schaffen – zum Beispiel schreiben sie sich To-do-Listen für regelmäßige Finanzaufgaben, die so viel besser organisiert werden.

Wie kannst auch du das Thema Finanzen auf seine wesentlichen Bestandteile reduzieren und dir damit dein Leben als Selbstständige:r vereinfachen?

Dabei hilft dir die Frage: „Was ist das A und O deiner Selbständigkeit?
Die wichtigsten drei Antworten darauf sind folgende:

  1. Du musst deine betrieblichen Ausgaben decken und deine Steuern zahlen können.
  2. Dein Privatleben, Krisen und die Altersvorsorge müssen davon finanzierbar sein.
  3. Dein Unternehmen muss auch in Zukunft trag- und ausbaufähig sein und auch für Krisen abgesichert werden.

    So gesehen wirkt die Finanzplanung doch ganz gut machbar, oder?

    Finanzen leicht gemacht - Freebie - Vorlage für Business Ausgaben - Maren Ehlers

    Finanzen leicht gemacht!

    Der erste Schritt: Deine Business Ausgaben

    Sichere dir die kostenlose Vorlage für deine Business-Ausgaben.

    Dann lass uns jetzt ins Detail gehen.

    1. Deine betrieblichen Ausgaben und Steuern

    Verschaffe dir anhand deiner Kontoauszüge und Auswertungen (BWA = Betriebswirtschaftliche Auswertung, EÜR = Einnahmen-Überschuss-Rechnung) einen Überblick über deine fixen und unregelmäßigen Kosten. Fasse diese Kosten am besten in einer Excel-Übersicht zusammen, die du jederzeit anpassen kannst. 

    Mein Tipp: Teile die Kosten direkt in logische Kategorien ein.

    Außerdem rate ich dir:

    • Sorge für ausreichend Liquidität auf deinem Geschäftskonto.
    • Eröffne ein Tagesgeldkonto. Hier parkst du Rücklagen für Zahlungen, die das Finanzamt von dir fordern könnte (zum Beispiel für die Einkommen- und Gewerbesteuer sowie für Steuervorauszahlungen).

    So bist du für alle Eventualitäten gewappnet.

    2. Deine privaten Ausgaben und deine Absicherung

    Ordnung ist das halbe Leben. Verschaffe dir anhand deiner Kontoauszüge und Kassenbelege einen Überblick über deine privaten Ausgaben. Um hier ab sofort immer am Ball zu bleiben, empfehle ich dir, ein Haushaltsbuch zu führen. Fasse auch hier alle Kosten, nach Kategorien geordnet, in einer Übersicht zusammen, die du jederzeit anpassen und ergänzen kannst.

    Rücklagen aufbauen

    Zudem ist es eine gute Idee, 

    • einen Notgroschen anzulegen,
    • eine sinnvolle Altersvorsorge aufzubauen und
    • bereits vorhandene Geldanlagen zu ergänzen. 

    Überweise die Beträge dafür jeweils zum Monatsanfang auf die entsprechenden Konten, Depots etc.

    Dadurch gewinnst du als Selbstständige:r oder Unternehmer:in auch im privaten Bereich mehr Sicherheit.

    3. Dein zukunftsfähiges Unternehmen

    Du wünschst dir sicher, dass dein Business erfolgreich ist und auf Dauer am Markt bestehen kann. Um das zu erreichen, muss es sich ständig weiterentwickeln.

    Das fängt bei dir und deinen eigenen Fortbildungen an. Dazu gehören auch neue Produkte und Dienstleistungen, das richtige Marketing, neue Geschäftsfelder, Mitarbeiter und größere Investitionen für dein Business.

    Investierst du in diese Bereiche, wird dein erfolgreiches Unternehmen keine Momentaufnahme, sondern ein nachhaltiges Zukunftsprojekt.

    Meine Tipps:

    • Setze dich regelmäßig mit deinem Business, deiner Unternehmensvision und deinen Zielen auseinander.
    • Lege einzelne Maßnahmen und Schritte fest, die du auf dem Weg zu deinen Zielen umsetzen möchtest.
    • Plane deine Finanzen und deine Liquidität voraus, um jederzeit den Überblick zu haben, was du dir wann und wie leisten kannst.

    Rücklagen für dein Unternehmen

    Baue rechtzeitig Rücklagen auf. So steht dir, wenn du es brauchst, später genug Geld für Investitionen und höhere Ausgaben zur Verfügung.

    Hinweis: Solltest du einen Kredit bei einer Bank beantragen wollen, helfen Rücklagen ebenfalls. Denn oft ist es leichter, Darlehen bewilligt zu bekommen, wenn man einen Teil des Investitionsvorhabens aus Eigenmitteln mitfinanzieren kann.

     

    So kommst du ins Tun

    Vieles davon ist für dich ziemliches Neuland? Das ist verständlich. Ich möchte dich aber ermutigen, diese Punkte zur Gewohnheit werden zu lassen. Denn dann entwickelst du eine Routine, die dir hilft, in Zukunft entspannter und strukturierter mit deinen Finanzen umzugehen.

    Erinnere dich in gleichmäßigen Abständen selbst an deine Aufgaben rund ums Geld. Schnapp dir deinen Kalender und trage für mindestens ein Jahr im Voraus alle Termine ein, die in Sachen Finanzen wichtig sind. 

     

    Fazit

    Nur Mut, wenn du Schritt für Schritt vorangehst, bekommst du deine Finanzangelegenheiten gut in den Griff. Lass dich nicht vom großen Ganzen erschrecken, sondern zerlege das Thema in kleinere, gut verdauliche Happen.

    Wenn du dich einzeln mit den Bereichen

    • Betriebliche Ausgaben und Steuern
    • Private Ausgaben und Absicherung sowie der
    • Zukunftsfähigkeit deines Unternehmens

    beschäftigst, rückt das Ziel „Finanzen unter Kontrolle haben“ schnell in greifbare Nähe.

    Auch ich entwickle mich in diesem Feld immer weiter.

    Übrigens: Einer meiner wichtigsten Werte als Selbstständige ist Klarheit. Und die gewinne ich, wenn ich mich mit meinen Finanzen beschäftige – ein super Gefühl!

    Wünschst du dir Unterstützung dabei, dir einen Überblick über deine Finanzen zu verschaffen? Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch. Ich freue mich, dich kennenzulernen. 

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    Lass dir keine Tipps und Infos mehr zu den Themen Gründung, Aufbau, Wachstum & Finanzen entgehen!