Dein Mindset

Dein Mindset

Dein Mindset spielt eine wichtige Rolle in deiner Selbstständigkeit.

Zu gut Deutsch: Deine Glaubenssätze, Einstellungen und Haltungen zu den verschiedenen Themen, die in der Selbstständigkeit und dem Unternehmertum relevant sind, entscheiden mit über deinen Erfolg oder Misserfolg als Unternehmer:in.

Was du glaubst, das richtig oder falsch ist, bestimmt deine Reaktionen in verschiedenen Situationen und damit in Folge dein Handeln. Wie du über verschiedene Dinge denkst, an was du glaubst oder auch nicht, stammt oft aus der Prägung aus deiner Kindheit und Jugend. Ebenso spielen Erfahrungen, die du im Laufe deines Lebens bisher gemacht hast, eine Rolle. Vieles dazu läuft in deinem Unterbewusstsein ab. Daher ist es sehr wichtig, dass du dich intensiv mit dir selbst auseinandersetzt, um deinen Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen. 

 

Glaubenssätze in Bezug auf Geld

Nehmen wir das Thema Geld: Nur wenn du dir bewusst bist, dass du womöglich negative und hinderliche Glaubenssätze in Sachen Geld und Finanzen hast, kannst du dich daran machen, an diesen zu arbeiten und sie zu verändern. Zum Beispiel könnte es sein, dass du in deiner Kindheit und Jugend oft Sätze gehört hast, wie:

Geld stinkt, reiche Menschen sind unmoralisch, sein Geld muss man sich hart verdienen, Geld verdirbt den Charakter und ähnliche.

Wenn also dein Unterbewusstsein abgespeichert hat, dass es eigentlich negativ ist, viel Geld zu haben, kann dich das daran hindern, größere Gewinne mit deinem Business zu erwirtschaften.

Ein anderes Beispiel: Bist du eine Frau und hast als Kind und Jugendliche vermittelt bekommen, das die Finanzen der Vater verwaltet und managet? Dann kann es sein, dass du unbewusst davon ausgehst, dass du gar nicht kompetent genug bist, um dich eigenverantwortlich selbst um deine Finanzen zu kümmern. Das wiederum hat zur Folge, dass du es dir gar nicht zutraust, dein Geld und die Finanzen selbstbewusst anzupacken und in den Griff zubekommen. Du übergibst die Verantwortung für das Herzstück deines Business komplett in fremde Hände und beschäftigst dich nicht weiter damit. Das heißt, du bist abhängig von der Kompetenz und Umsicht anderer.  

Finde heraus, welche Glaubenssätze du über Geld und Reichtum in dir trägst. So kannst du daran arbeiten und sie Stück für Stück in positive Glaubenssätze verändern.

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Dein Umgang mit Erfolg und Misserfolg hat Einfluss auf dein Selbstvertrauen

Als Selbstständige:r musst du viele Entscheidungen treffen. Die einen sind leichter, die anderen schwieriger und weitreichender. Manche deiner Entscheidungen stellen sich im Nachhinein als falsch heraus.

Wie gehst du mit Misserfolgen oder Fehlentscheidungen um? Hast du für dich abgespeichert, dass du immer erfolgreich sein musst? Haben schlechte Erfahrungen mit falschen Entscheidungen dazu geführt, dass du dich lieber gar nicht entscheidest? Versuchst du, Entscheidungen zu vermeiden oder hinauszuzögern, um möglichst keine Fehler zu machen? Oder hast du die Erfahrung gemacht, dass du bisher am meisten gelernt hast, wenn etwas schief gelaufen ist?

Großartig ist es, wenn du Fehlschläge als gegeben hinnimmst und daraus lernst, was du beim nächsten Mal besser machen kannst. Letztendlich ist dein Vertrauen in dich selbst verantwortlich, wenn es um Durchhalten oder Aufgeben geht. Es kommt also auf deine Haltung zu den Ergebnissen deiner Entscheidung an. Verurteile dich nicht für Fehler, lobe dich stattdessen, dass du mutig eine Entscheidung getroffen hast und lerne aus den Ergebnissen.  

 

Dein Selbstwert

Wie steht es um deinen Selbstwert? Wer bestimmt über deinen Selbstwert? Du selbst oder lässt du dich davon beeinflussen, wie andere sich nach außen darstellen und bemisst daran deinen eigenen Wert?

Bist du überzeugt davon, dass deine Leistungen oder deine Produkte ihren Preis wert sind? Oder fühlst du dich öfter wie ein:e Heuchler:in und so als ob du nur so tust als wärst du Expert:in auf deinem Gebiet?

Wie gehst du mit dir um, wenn du tatsächlich mal einen Fehler machst. Redest du schlecht mit dir (ja, wir führen alle innere Monologe mit uns), schimpfst dich aus, wie ein Kind oder sprichst du dir Mut zu, es auf alle Fälle noch mal zu probieren?

Beobachte dich einmal und schätze das, was du tust ganz bewusst wert. Lobe dich für Erfolge. Vergleiche dich nicht mit anderen. Akzeptiere, wo du gerade stehst und sei stolz auf den Weg, den du hinter dir hast.

 

Verantwortung

Hast du aber genügend Selbstvertrauen und ist auch dein Selbstwert hoch genug, bist du überhaupt erst in der Lage, Eigenverantwortung zu übernehmen. Dann stehst du für deine Handlungen ein und verfällst nicht in eine Opferrolle. Dann bist du auch in der Lage, Herausforderungen als Einladung anzunehmen, aus der Komfortzone wieder einen Schritt herauszugehen und neue Dinge zu tun.

Lass uns herausfinden, wie ich dich bei den Herausforderungen und Aufgaben in deiner Selbstständigkeit unterstützen kann.

Was kannst du nun tun, um deinen Glaubenssätzen auf die Schliche zu kommen?

Beobachte dich und dein Handeln. Setze dich mit den obengenannten Themen einzeln auseinander. Nimm dir jedes für sich zu verschiedenen Zeiten vor.

Tipp: Beim Reflektieren hilft es mir immer, wenn ich schreibe. Dazu nehme ich mir ein weißes Blatt Papier und einen Stift. Ablenkungen um mich herum blende ich aus. Das Handy wird auf lautlos gestellt und der Rechner ausgeschaltet. Wenn es nicht still genug im Raum ist, setze ich Kopfhörer auf mit Musik, die mir beim Konzentrieren hilft. Und dann schreibe ich drauf los. Jeder Gedanke, der mir spontan zu dem Thema in den Kopf kommt, wird aufgeschrieben. Während dem Schreiben denke ich nicht nach und bewerte nicht, was ich schreibe.

Probiere es aus! Glaub mir, du wirst überrascht sein, was da so alles auf deinem Blatt steht.

 

Unternehmertum und Persönlichkeitsentwicklung

Für mich ist das Unternehmertum ein lautes und deutliches JA zur Persönlichkeitsentwicklung. Das ist manchmal echt unbequem, wenn ich mir eingestehen muss, dass ich mir selbst im Weg stehe. Mich damit auseinanderzusetzen, was da so in meinem Unterbewusstsein vor sich geht und Wege zu finden, wie ich die Hürden, die ich mir baue, niederreißen kann, ist oft schmerzhaft. Aber es lohnt sich. Denn zurückblickend kann ich immer erkennen, dass ich wieder ein ganzes Stück vorangekommen bin.

 

Fazit

Nur wenn du dir deiner negativen und limitierenden Gedankenmuster und Glaubenssätze bewusst bist, bist du in der Lage sie zu bearbeiten und zu verändern. Nur indem du dich mit dir selbst auseinandersetzt und dein Handeln reflektierst, kannst du herausfinden, warum an der einen oder anderen Stelle der Erfolg ausbleibt, obwohl du doch eigentlich alles richtig machst.

Pack es an, es lohnt sich!

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Sicherheitsbedürfnis versus Selbstständigkeit

Sicherheitsbedürfnis versus Selbstständigkeit

Mein Weg in die Selbstständigkeit.

Das Bedürfnis nach Sicherheit und die Selbstständigkeit – sind das wirklich zwei absolute Gegensätze?

Hätte mich das jemand mit Anfang 20 gefragt, hätte ich gesagt: „Ja, die beiden sind quasi nicht miteinander vereinbar.“ 

Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass ich mich einmal selbstständig machen werde. Dass ich einmal begeistert vom Unternehmertum sein würde, war für mich damals noch unvorstellbar.

Warum eigentlich? Wie viele andere Glaubenssätze und Einstellungen wurde auch diese Denkweise in meiner Kindheit stark geprägt. Damals kannte ich kaum Selbstständige und Unternehmer:innen. Die Haltung, die mir von meinen Eltern und meinem Umfeld zum Unternehmertum mitgegeben wurde, war eher kritisch bis argwöhnisch.

Von unerreichbar über viel zu riskant bis hin zu: „Das kann auf anständige Weise doch gar nicht funktionieren.“ Mein Bedürfnis nach Sicherheit wurde damit untermauert.

Erst einmal ein sicherer Job

Mein Berufsleben begann zunächst sehr solide und sicherheitsorientiert in einer deutschen Großbank. Dort habe ich als Geschäftskunden-betreuerin und in der Kreditbearbeitung gearbeitet.

Fast täglich beeindruckten mich die Herausforderungen, mit denen meine Kund:innen konfrontiert waren. Ich bewunderte, welche Risiken sie teilweise bereit waren, einzugehen. Selbst fühlte ich mich aber auf der anderen, sicheren Seite des Schreibtisches dabei deutlich wohler. Ich war begeistert, die Menschen hinter den Firmennamen kennenzulernen, ihre eigenen und die Geschichten ihrer Unternehmen zu erfahren. Meine Arbeit machte mir großen Spaß und ich habe meine Kunden:innen mit Herzblut begleitet. 

Mich in ihrer Rolle, also der der Unternehmer:innen zu sehen, lag jedoch außerhalb meiner Vorstellung.

Das blieb noch eine ganze Zeit lang so. Ich war weiterhin in engem Kontakt mit Firmen- und Geschäftskunden, arbeitete im Bankenumfeld und habe meine Kund:innen im Finanzierungs- und Leasingbereich betreut und beraten.  

Ohne, dass ich es ahnte, wurden in dieser Zeit bereits wesentliche Grundlagen für meine Selbstständigkeit heute gelegt.

Plötzlich Unternehmerin

Absolut ungeplant und doch recht geradlinig führte mich mein Privatleben etliche Jahre später in das Unternehmertum. Eine spannende Reise begann, als ich mit einem Partner gemeinsam ein kleines, mittelständisches Unternehmen aufbaute.

Geplant oder nicht: Auf einmal führte ich das Leben einer Mitgründerin und Mitunternehmerin und war zu 100 % abhängig von der Selbstständigkeit. Ich trug Verantwortung für den Aufbau des Unternehmens und sein Wachstum. Ich erlebte Höhen und Tiefen, musste wichtige Entscheidungen treffen und lernte, mit Existenzängsten umzugehen.

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Doch wieder zurück in eine Festanstellung?

Einige Jahre später gab ich meine Firmenanteile ab und orientierte mich neu. Die Jahre in der IT und der Personalüberlassung waren spannend, aber irgendwann war es nicht mehr das Richtige für mich.

Ich war überzeugt davon, dass der Arbeitsmarkt mich mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen gut brauchen konnte. Außerdem war ich mir sicher: Auch mein Wunsch nach einer Teilzeittätigkeit würde kein Problem sein.

Wie sich herausstellte, war meine Theorie über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ziemlich realitätsfremd.

Die einen hielten mich für überqualifiziert und waren überzeugt, dass ich mich schnell langweilen würde. Die anderen trauten meinen Absichten nicht über den Weg. Sie waren der Meinung, dass eine frühere Geschäftsführerin sicher ganz andere Ambitionen haben müsste.

Ich bekam dann doch die Gelegenheit zu zwei Festanstellungen – beide stellten sich als totaler Fehlgriff meinerseits heraus. Dennoch konnte ich zumindest zwei sinnvolle Erkenntnisse gewinnen:

  • Erstens, alle meine früheren Chefs waren tolle Führungskräfte im Vergleich zu dem ausgesprochen schwierigen Inhaber, den ich in einem Unternehmen erleben konnte.
  • Zweitens, eine Festanstellung hat nichts mit Sicherheit zu tun. Denn im Bewerbungsgespräch wurde ich über wesentliche interne Umstände im Unternehmen nicht informiert. Damit konnte ich meine Position und damit verbundene Risiken nicht einschätzen. Ich wähnte mich in Sicherheit und wurde eines besseren belehrt.

Erst war ich ziemlich geknickt, solche Erfahrungen tun dem Selbstwert nicht so gut. Aber ich bin ein Mensch mit einer positiven Haltung und gehe grundsätzlich davon, dass alles irgendeinen Sinn hat. 

Mein Fazit nach diesen beiden Erlebnissen

Es war also Zeit zum Reflektieren. Und es wurde Zeit, mein Bedürfnis nach Sicherheit mit meinen Werten Selbstbestimmung und Wachstum abzugleichen. Mein Wunsch nach selbst bestimmtem Arbeiten und mein Streben nach Wachstum und Weiterentwicklung gewannen ganz klar die Oberhand. Meine Erfahrungen der vergangenen Monate hatten mir deutlich gezeigt: Eine selbstständige Tätigkeit ist keinesfalls unsicherer als eine Festanstellung.

Also ab mit den alten Zöpfen und weg mit den negativen Glaubenssätzen. Vor allem hatte ich ja auch einige Jahre positive Erfahrungen als Unternehmerin gemacht. Warum sollte ich das nicht auch alleine hinbekommen?

Start in die Soloselbständigkeit

Wie das Leben so spielt, begegneten mir zur richtigen Zeit die richtigen Menschen. Eine Beratungsgesellschaft suchte zu dieser Zeit eine Partnerin für den Raum Nürnberg. Nach einigen intensiven Gesprächen mit verschiedenen Menschen kristallisierte sich etwas für mich Entscheidendes heraus:

Das Beraten und Coachen von Gründer:innen, Selbstständigen und Unternehmer:innen war die logische Konsequenz aus meinen bisherigen Erfahrungen und meinem Know-how.

Ich wurde also Kooperations-Partnerin und machte mich mit meinem eigenen kleinen Beratungsunternehmen selbstständig.

Das Ganze passierte Anfang 2016. Zwischenzeitlich bin keine Kooperationspartnerin mehr, sondern habe 100 % Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Und das ist gut so!

Bei allen Aufs und Abs, die die Selbstständigkeit so mit sich bringt, habe ich meinen Weg und mein Leben als Unternehmerin nicht einen Tag lang bereut. 

Selbstständig zu sein, bedeutet für mich Persönlichkeitsentwicklung in Reinform. Herausforderungen und permanentes Wachstum gehören mit dazu.

Wie sicher oder unsicher mein Unternehmen sich entwickelt, habe ich zu einem sehr großen Teil selbst in der Hand. Das wiederum hat etwas mit strategischer Ausrichtung, Planung und dem Abwägen verschiedener Möglichkeiten zu tun.

Mit den Beiträgen in meinem Blog möchte ich dich an meinem Wissen und meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Schau dich also unbedingt um!

Du möchtest dich selbstständig machen und deinen eigenen Weg dabei finden? Du bist auf der Suche nach einer Expertin und Sparringspartnerin mit der du über deine Ideen und dein Vorhaben sprechen kannst?

Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen. 

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