SMART zum Ziel

SMART zum Ziel

Ziele erreichen.

Kennst du das? Du bist frustriert, weil du ein gestecktes Ziel (wieder mal) nicht erreicht hast.

Sicher ist dir schon aufgefallen, dass du manche Vorhaben ganz einfach umsetzt. Bei anderen scheint auf dem Weg zum Erfolg irgendwie „Sand im Getriebe“ zu sein.

Woran das liegt, kannst du herausfinden. Denn womöglich war dieses Ziel nicht „SMART“ genug.

 

Die eigenen unternehmerischen Ziele kennen und benennen

Als Gründer:in und Unternehmer:in hast du eine Vision. Diese ist dein Nordstern, der dich durch dein Unternehmer:innenleben leitet (Schau mal bei meinem Beitrag zur Vision vorbei, da erkläre ich das mit dem Nordstern genauer.)

Die Ziele, die du dir steckst, unterstützen dich dabei, auf deinem Weg zu bleiben. Sie helfen dir, nicht einfach irgendwelche Aufgaben zu erledigen. Mit ihrer Hilfe konzentrierst du dich auf die Dinge, die dich und dein Unternehmen dahin bringen, wo du wirklich hin möchtest.  

Kennst du deine Ziele, kannst du eine dazu passende Unternehmensstrategie entwickeln. Daraus folgen dann wiederum die einzelnen Schritte, die du täglich in deinem Businessalltag gehen musst, um deine Ziele zu erreichen.

Sind deine Ziele, deine Strategie und deine Handlungsschritte richtig aufeinander abgestimmt, wirst du dich mit deinem Unternehmen am Markt etablieren und erfolgreich und nachhaltig wachsen.

    Mit der SMART-Methode deine Strategie umsetzen

    Je nachdem, in welcher Phase sich dein Unternehmen gerade befindet, möchtest du unterschiedliche Ziele erreichen. Im Laufe der Zeit können diese sich verändern oder neue hinzukommen. Große Ziele brichst du dabei in kleinere herunter.

    Deine Ziele formulierst du idealerweise so, dass du auch in der Lage bist, sie zu erreichen. Ein mögliches Hilfsmittel ist dabei die SMART-Methode.

    Der Begriff „SMART“ stammt eigentlich aus dem Englischen und steht für die ersten Buchstaben der folgenden fünf Kriterien:

    S pezifisch = specific

    M essbar = measurable

    A ktivierend = activating

    R ealistisch = realistic

    T erminierbar = time-bound

    Wenn du beim Definieren deiner Ziele darauf achtest, dass diese Kriterien eingehalten werden, wirst du deine Ziele auch erreichen.

    Wie „SMART“ sind deine unternehmerischen Ziele? 

    Ein Beispiel

    Dein formuliertes Ziel: Ich will mit meinem Unternehmen mehr Geld verdienen.

    Betrachtung der Formulierung nach der SMART-Methode: 

     

    S pezifisch – ist nicht präzise formuliert

    M essbar – ist nicht messbar

    A ktivierend – ist so attraktiv, dass du es erreichen willst

    R ealistisch – ist realistisch

    T erminiert – ist nicht terminiert

     

    Formulierung nach der SMART-Methode:

    Ich möchte meinen Unternehmensgewinn vor Steuern um 5% im Vergleich zum Vorjahr bis zum 31.12. des laufenden Geschäftsjahres steigern.

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    Evaluierung und Auswertung

    Ist der Termin für deine Zielerreichung gekommen, startest du die Evaluierung und Auswertung für dieses Ziel.

    Hast du dein Ziel so erreicht, wie du wolltest?

    • Wenn ja, dann herzlichen Glückwunsch! Ein Tipp von mir: Schau dir die Auswertung aber trotzdem genau an. Welche nützlichen Informationen kannst du aus dem Weg bis zur Zielerreichung ableiten? Was verlief gut und warum lief es genauso? Gab es unterwartete Ereignisse? Gibt es etwas, das du zukünftig doch noch verbessern kannst?
    • Wenn nein, dann ist das kein Beinbruch. In diesem Fall ist eine Auswertung natürlich besonders wichtig und hilfreich. Schau dir die 5 Kriterien der SMART-Methode noch einmal genau an. An welcher Stelle entsprach dein formuliertes Ziel einem dieser Kriterien nicht oder nicht ausreichend? Aus diesen Informationen kannst du wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft ableiten. Bessere das Ziel entsprechend nach. Die durch die Auswertung gewonnen Erkenntnisse kannst du direkt in die neue Zielformulierung einarbeiten.

    Fazit

    Du hast für dich und dein Business eine Vision, wo es hingehen soll.

    Auf dem Weg zu diesem großen Ziel ist wichtig, dass du dir kleinere Ziele setzt.

    Formulierst du deine Ziele nach der SMART-Methode, wirst du in der Lage sein, diese Ziele auch zu erreichen.

    Mit Hilfe einer Evaluierung und anschließenden Auswertung, gewinnst du wertvolle Erkenntnisse und kannst dich beim Setzen und Erreichen deiner Ziele immer weiter verbessern.

    Wünschst du dir eine Expertin beim Erarbeiten der zu dir und deinem Unternehmen passenden Ziele?

    Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch. Ich freue mich, dich kennenzulernen.

    SWOT-Analyse

    SWOT-Analyse

    Die Erfolgsfaktoren und Schwachstellen des eigenen Business kennen

    Du hast eine Geschäftsidee und möchtest ein Unternehmen gründen? Du bist bereits selbstständig und möchtest deine Unternehmensstrategie anpassen?

    Als Gründer:in und Unternehmer:in stehst du immer wieder vor großen Fragen und Herausforderungen. Um gut aufgestellt zu sein, ist es wichtig, deine Positionierung am Markt zu kennen und auf dieser Grundlage deine Unternehmensstrategie aufzubauen. Spätestens, wenn du deinen Businessplan erstellst, ist die Unternehmens- und Wettbewerbsanalyse unabdingbar.

    Nachhaltig und erfolgreich wachsen

    Das Bewusstsein über die Positionierung deiner Geschäftsidee, ist ein wichtiger Faktor, um dich erfolgreich am Markt zu etablieren. Setze dich intensiv mit den Erfolgsfaktoren, aber auch mit möglichen Schwachstellen deines Business auseinander. Dabei beleuchtest du dich als Person und Unternehmer:in genauso wie dein Unternehmen selbst. Auf diese Weise gewinnst du einen klaren Blick auf deinen Status Quo im Vergleich zum Markt und deinen Mitbewerber:innen. Darauf aufbauend entwickelst du deine Unternehmensstrategie. Mit einer zu dir und deinem Unternehmen passenden Strategie wiederum erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, mit deinem Business nachhaltig erfolgreich zu wachsen.

    Ein nützliches Instrument für das Herausarbeiten deiner Unternehmensstrategie ist die SWOT-Analyse.

    Der Begriff „SWOT“ kommt übrigens aus dem Englischen.  Er setzt sich aus den jeweiligen Anfangsbuchstaben von Strengths = Stärken, Weaknesses = Schwächen, Opportunities = Chancen und Threats = Risiken zusammen.

     

    Und so nutzt du die SWOT-Analyse für dein Business:

         Strengths (Stärken)

    Frage dich,

    • welche Stärken du als Mensch und Unternehmer:in mitbringst.
    • welche Stärken dein Angebot im Vergleich mit dem deiner Mitbewerber:innen hat.
    • was genau dein Alleinstellungsmerkmal, dein USP, ist.

         Weakness (Schwächen)

    Es ist wichtig für dich zu wissen,

    • welche Schwächen du als Unternehmer:in hast.
    • worin mögliche Nachteile deines Angebotes, verglichen mit deinen Mitbewerber:innen liegen.

         Opportunities (Chancen)

    Frage dich,

    • welche Chancen hat deine Geschäftsidee am Markt hat.
    • welche Gegebenheiten können eintreffen, die sich für dich als Chance herausstellen werden.

         Threats (Risiken)

    Es ist wichtig für dich zu wissen,

     

    • welchen Risiken deine Geschäftsidee womöglich ausgesetzt ist.
    • welche Risiken in Zukunft eintreten könnten.
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    Nobody is perfect. Warum der intensive Blick auf Schwächen und Risiken?

    Wir alle haben Stärken, aber auch Schwächen. Dort, wo es Chancen gibt lauern auch Risiken. Das ist völlig normal. Kritisch wird es, wenn du die Augen vor Schwächen und möglichen Risiken verschließt. Denn dann kann es durchaus gefährlich für dein Business werden.

    In dem Moment aber, in dem du dir bewusst bist, an welchen Stellen du nicht so optimal aufgestellt bist, wirst du handeln. Du wirst dir passende Lösungen einfallen lassen und Methoden, wie du mögliche Schwächen und Risiken ausgleichen kannst. Nach dem Motto: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.“

     

    Für was brauchst du eine SWOT-Analyse?

    Grundsätzlich ist es wichtig, dass du dich als Selbstständige:r und Unternehmer:in, regelmäßig mit dir und deinem Business auseinandersetzt. Darüber hinaus ist die SWOT-Analyse auch Teil deines Businessplans und besonders wichtig, wenn du Banken und Investoren von deiner Idee überzeugen möchtest. Sie beschreibt den IST-Zustand deines Unternehmens und die Aussichten deines Unternehmens am Markt.

     

    Fazit

    Die SWOT-Analyse ist zunächst ein Instrument, eine Methode. Sie hilft dir, kritisch hinzuschauen und dich mit möglichen Schwachstellen deines Unternehmens auseinanderzusetzen. Sie unterstützt dich darin, deine Marktposition immer im Auge zu behalten. Vor allem aber ist die SWOT-Analyse eine Möglichkeit, dich auf Eventualitäten gut vorzubereiten und bereits Lösungen parat zu haben, wenn diese tatsächlich eintreten sollten. Nicht zuletzt brauchst du sie, wenn du mit deinem Businessplan Banken oder Investoren davon überzeugen möchtest, deine Geschäftsidee mit Fremdkapital zu unterstützen.

    Hast du dich schon einmal intensiver mit deinen Stärken und Schwächen und den Chancen und Risiken und deines Unternehmens beschäftigt? 

    Gerne unterstütze ich dich dabei!

    Jahresrückblick – deine Vision

    Jahresrückblick – deine Vision

    Nutze den Jahreswechsel für eine Rückschau. 

    Das Jahresende lädt dich dazu ein, die vergangenen 12 Monate Revue passieren zu lassen: Was hat gut geklappt? Was lief eher nicht nach Plan? Was kam ganz überraschend und wie hast du das Unvorhergesehene gemeistert?

    Diese Reflexion ist für Selbstständige essenziell. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, anhand derer du die Entwicklung deiner Selbstständigkeit im vergangenen Jahr betrachten kannst. Eine wunderbare Methode, die ich meinen Kund:innen dafür anbiete, ist die Vision und Strategie

    1. Deine Vision

    „Vision“ klingt ganz schön groß? Das ist sie auch. Schließlich beschreibt sie deinen Zustand als erfüllte:r Selbstständige:r oder Unternehmer:in. Etwas einfacher wird es, wenn du dir deine Vision als deinen „Nordstern“ vorstellst. Damit symbolisiert sie die Orientierung am Horizont, während du durch dein Leben als Unternehmer:in navigierst. Um auf dieser Reise die Orientierung nicht zu verlieren, ist es wichtig, deinen Nordstern genauer zu beschreiben. Lass uns also noch ein bisschen tiefer gehen und uns anschauen, was zu deiner Vision alles dazugehört.

     

    2. Deine Mission und deine Werte

    Um die bestmögliche Wahrnehmung bei deinen potenziellen Kund:innen zu erzielen,  musst du dich positionieren. Damit das klappt, brauchst du selbst Klarheit über deine Mission und dein Leitbild. Damit meine ich

    • dein „Warum“ und
    • deine Werte.

    Dein „Warum“ ist deine Motivation. Das wofür du antrittst. Das, was deine Kund:innen an Lösungen und Hilfestellungen von dir erwarten dürfen. Die Kraft, die dich antreibt, das zu tun, wovon du begeistert und überzeugt bist. Wenn dein „Warum“ nicht echt ist, wirst du nicht lange durchhalten.

    Deine Werte bestimmen dein Leitbild. Weißt du, was passiert, wenn du dir über deine Werte im Klaren bist? Indem du sie nach außen kommunizierst, fühlen sich genau die Menschen von dir und deinem Angebot angezogen, die zu dir passen.

    Es ist so toll, mit genau den Menschen zusammen zu arbeiten, die deine Werte teilen und auf einer Wellenlänge mit dir liegen!

    3. Ziele als Etappen auf dem Weg zu deiner Vision

    Auf deiner Reise als Selbstständige:r sind einzelne Ziele deine Meilensteine. Sie helfen dir, stetig voranzukommen. Diese Ziele können

    • quantitativ messbar sein: zum Beispiel ein bestimmter Umsatz, die Anzahl deiner verkauften Produkte oder die Zahl neugewonnener Kunden.
    • qualitativ messbar sein: zum Beispiel ein neuer Workshop, den du kreiert hast oder eine Strategie für mehr Kundenzufriedenheit.

    Die Ziele, die du dir steckst und auch erreichst, sind wichtig für dich und dein Selbstbewusstsein. Denn sie zeigen dir, dass du dich auf dem richtigen, von dir geplanten Weg befindest.

    Nutze deine Ziele zur Feinjustierung. Wenn du das eine oder andere Ziel nicht erreichst, kannst du dich und dein Handeln anpassen oder auch einmal erkennen und akzeptieren, dass es womöglich nicht das richtige Ziel für dich war.

    Das gehört zu einer spannenden Reise dazu! 

    4. Deine Strategie

    Um deine gesteckten Ziele zu erreichen, brauchst du eine Strategie. Mithilfe einer Strategie definierst du Leitplanken. Damit meine ich konkret:

    Schaffe Rahmenbedingungen, die du benötigst, um deine Ziele erreichen zu können.

    Beispiele dafür:

     

    • Ziel: Google soll dich und dein Angebot potenziellen Kunden vorschlagen. Strategie: Deine Onlinepräsenzen sprechen die richtigen Kunden an. Google findet deine Website und Texte.
    • Ziel: Du willst mehr Freiraum für die eigentlich wichtigen Aufgaben und die, die dir Spaß machen. Strategie: Du kennst die Aufgabengebiete in deinem Unternehmen. Deine Abläufe sind gut strukturiert. Du weißt, welche:r Mitarbeiter:in mit welchen Kompetenzen dich entlasten könnte.
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    Lass dir keine Tipps und Infos mehr zu den Themen Business-Aufbau, Wachstum & Finanzen entgehen!

    5. Und jetzt: Komm in die Umsetzung

    Damit du richtig loslegen kannst, legst du nun konkrete Maßnahmen und Handlungen fest. Das ist dein Aktionsplan: Deine Aufgaben und To-dos für jeden Tag, jede Woche, jeden Monat. Sortiert nach Wichtigkeit und zeitlicher Reihenfolge.

     

    Fazit: Vom Rückblick zur Neuausrichtung

    Halte deine Vision bis hin zu deinem Aktionsplan schriftlich fest – dann hast du eine ideale Grundlage, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Ziehe aus deiner ganz individuellen Auswertung Schlüsse und passe deine Ziele und Maßnahmen für das neue Jahr entsprechend an.

    Prüfe auch unter dem Jahr, ob du dich noch auf deinem Weg befindest und deine Orientierung noch stimmt. Besonders dann, wenn du größere Veränderungen in deinem Business planst.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ich dich dazu ermuntern konnte, dich mit deiner Vision zu beschäftigen. Wenn du das das tust, befasst du dich ganz automatisch auch intensiv mit dir selbst. Das wiederum ist wichtig für dein Unternehmen, um nachhaltig zufrieden und erfolgreich zu sein.

    Möchtest du an deiner Vision und Strategie arbeiten? Wünschst du dir Unterstützung auf deiner Unternehmer:innen-Reise? Gemeinsam finden wir deinen Nordstern!

    Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch mit mir. Ich freue mich, dich kennenzulernen.

    Die vier Säulen für dein erfolgreiches Business

    Die vier Säulen für dein erfolgreiches Business

    Das Fundament deiner Selbstständigkeit.

    Stell dir vor, du baust ein Haus, das von vier Säulen getragen wird. Damit das Gebäude solide und standfest ist, gilt es schon beim Bauen jeder einzelnen Säule die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken. Steht dein Traumhaus bereits? Dann ist es auch bei der laufenden Instandhaltung wichtig, dass du keine der Säulen vernachlässigst.  

    Dein Haus braucht ein solides Fundament – ebenso wie deine Selbstständigkeit!

    Diese vier Säulen müssen dein Unternehmen nachhaltig tragen:

    1. Du als Unternehmer:in
    2. Dein Angebot und deine Kund:innen; dazu gehören auch die Branche, der Markt und der Wettbewerb
    3. Deine Organisation, die Verwaltung, deine Prozesse und dein Team
    4. Deine Finanzen

    Worauf du dabei im Einzelnen achten solltest, erkläre ich dir gleich genauer.

      1. Du als Unternehmer:in

      Klar, deine Ausbildung und Weiterbildungen, deine Berufserfahrungen sowie dein Know-how sind wertvolle Tools, die in dein Business einfließen. Aber das ist noch längst nicht alles. Auch Hobbies, Ehrenämter und ähnliches sind tolle Indizien für wertvolle Fähigkeiten und Talente.

      Ein paar Beispiele: 

      • Du trainierst eine Handballmannschaft? Dann behältst du in aufregenden Zeiten bestimmt den Überblick.
      • Du warst eine Zeit lang im Ausland? Dabei hast du gelernt, dich möglichst schnell in eine fremde Umgebung einzufinden.
      • Im Studium hast du längere Zeit gekellnert? Dann lässt du dich sicher nicht so leicht aus der Ruhe bringen und kannst super Kopfrechnen.

       

      Werde dir auch deiner Werte und Stärken bewusst – denn nur dann kannst du wirksames Marketing betreiben und wirst von deinen Lieblingskund:innen gefunden. Du leitest Mitarbeiter an? Dafür brauchst du Fähigkeiten, die du idealerweise früh entwickelst und weiter ausbaust. Dabei spielen auch deine grundsätzliche Haltung und Einstellung, also dein Mindset, zu verschiedenen Themen eine wichtige Rolle.

      Achtung: Einer der größten Fehler, die du machen kannst, ist zu glauben, in deiner Entwicklung fertig zu sein. Um mit deinem Business voranzukommen und nicht den Anschluss an den Markt zu verlieren, solltest du

       

      • immer wieder deine Komfortzone verlassen und neue Ideen umsetzen,
      • dich regelmäßig neuen Herausforderungen stellen,
      • dich weiterbilden und
      • stetig an deiner Persönlichkeitsentwicklung arbeiten.

      2. Dein Angebot und deine Kund:innen

      Ein Problem verlangt nach einer Lösung – nach diesem Prinzip suchen Auftraggeber deine Expertise als Gründer:in oder Unternehmer:in. Du möchtest von Kunden gefunden werden, mit denen du am liebsten zusammenarbeitest? Dann musst du genau wissen, für welches Problem du mit deinem Angebot die passende Lösung anbietest. Finde deine Nische, also den Bereich, in dem du Expert:in bist. Beschreibe deine Leistung klar und unmissverständlich – dann erkennen deine Traumkund:innen, dass du exakt der oder die Richtige für sie bist. 

      Wie viel Geld musst du verdienen, damit dein Business und du gut davon leben und wachsen könnt? Lege diesen Preis für dich fest und bestimme auch, wie sich dein Verdienst in Zukunft weiterentwickeln soll. Orientiere dich dabei nicht nur am Markt, sondern auch am Wettbewerb.

      Übrigens:

      • Welche Trends gibt es derzeit in deiner Branche?
      • Durch welche Einflüsse entwickelt sie sich in der Zukunft?
      • Und wie steht es um deine Mitbewerber und deren Strategien?

      Dass du die Antworten auf solche Fragen kennst und dich an Entwicklungen am besten schon im Voraus anpasst, ist essenziell für dein Unternehmen und deine nächsten Schritte.

      Apropos essenziell: Befasse dich nicht nur bei der Gründung deines Unternehmens mit diesen Themen. Stelle dir die Fragen zu deinem Angebot, dem Markt, deinen Kunden und deiner Positionierung immer wieder, am besten in regelmäßigen Abständen. Setz dich zum Beispiel einmal im halben Jahr mit einem Notizbuch hin und notiere dir alles, was dir gerade auffällt. Was hat sich verändert und warum? Ziehe deine Schlüsse daraus und ergreife entsprechende Maßnahmen.

      Schließlich möchtest du sichergehen, dass dein Angebot und deine Zielkunden auch später immer noch perfekt zusammenpassen.

      Du möchtest dich mit dir als Unternehmer:in und deiner Positionierung intensiver beschäftigen? Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch. Ich freue mich, dich kennenzulernen.

      3. Deine Organisation

      Du kennst das: Der nächste Blog-Artikel und Bestellungen bei einem Lieferanten warten. Ebenso die Umsatzsteuervoranmeldung, die Vorbereitung wichtiger Kundentermine und die Marketingmaßnahme, die du schon länger umsetzen möchtest. Außerdem ist da noch die Buchhaltung und deinen Businessplan wolltest du dir auch mal wieder in Erinnerung rufen. Ein Riesenstress? So weit muss es gar nicht erst kommen. Eine gute Organisation ist das A und O, um zu verhindern, dass unnötig Energien flöten gehen. Das heißt konkret, du musst deine Abläufe

      • definieren,
      • strukturieren und
      • optimieren.

      Damit sparst du dir Zeit und Nerven.

      Dein Unternehmen wächst und gedeiht? Super! Dann wirst du früher oder später in die Unternehmer:innen-Rolle mit einem eigenen Team wechseln wollen. Das erfordert, rechtzeitig die Weichen zu stellen und dir im Klaren darüber zu sein, welche Aufgaben du auslagern und delegieren kannst.

      Mit einem eigenen Team kommt ein ganzer Schwung an neuen Themen auf dich zu: zum Beispiel Führung, Teamentwicklung und Motivation. Um diesen Aufgaben die Aufmerksamkeit zu schenken, die ihnen gebührt, benötigst du Freiräume in anderen Bereichen.

      Daher mein Tipp: Beginne frühzeitig damit, deine Prozesse und Abläufe zu definieren und idealerweise schriftlich zu fixieren.

      Du musst wissen, was wann und wie zu tun ist. Auf dieser Grundlage kannst du guten Mutes einem Teammitglied Aufgaben übergeben und ihm oder ihr damit langfristig Verantwortung übertragen.

       

      4. Deine Finanzen

      Money, money, money: Als Selbstständige:r oder Unternehmer:in kommst du um das Thema Geld nicht herum. Klingt trocken? Ist aber absolut relevant, wenn du dich und dein Business selbst ernst nehmen und vorankommen möchtest.

      Daher lohnt es sich von Anfang an, in Sachen Buchhaltung und Unterstützung bei deinen Steuern zu investieren. So gelingt es dir, beispielsweise eine:n kompetente:n Steuerberater:in an deiner Seite zu haben. Diese:r sollte dich beim Aufbau deiner Buchhaltung, spätestens jedoch bei deinen Steuererklärungen unterstützen.

      Behalte immer einen Überblick über deine Rechnungen und überwache sorgfältig die Zahlungseingänge und –ausgänge auf deinem Geschäftskonto.

      Wo stehst du finanziell? Diese Frage solltest du stets beantworten können. Beschäftige dich daher intensiver mit deinen Auswertungen (Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder Betriebswirtschaftliche Auswertung) – du kannst daraus Rückschlüsse über die Vergangenheit ziehen und die Zukunft besser Schritt für Schritt planen.

      Finanzen leicht gemacht - Freebie - Vorlage für Business Ausgaben - Maren Ehlers

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      Vergiss nicht: Dein Business sorgt nicht nur dafür, dass Betriebsausgaben und Investitionen gedeckt werden. Du lebst von deiner Selbstständigkeit, daher spielen auch Themen wie Altersvorsorge und private Lebenshaltung eine große Rolle.

      Ein paar Tipps von mir:

      • Beginne frühzeitig, Rücklagen zu bilden und passe diese immer wieder an.
      • Arbeite mit Vorlagen, um deine Finanzen optimal im Blick zu haben.
      • Erstelle regelmäßig eine Finanz- und Liquiditätsplanung.

      Eine gute Planung hilft dir einzuschätzen, was du an Kapital brauchst. Spätestens wenn du bei der Bank einen Kredit beantragen möchtest, macht eine solide Finanzplanung ordentlich Eindruck und ist somit die beste Voraussetzung für einen positiven Bescheid deiner Bank.

       

      Fazit

      Wenn du an allen vier Grundsäulen deines Traumbusiness arbeitest, sie pflegst und immer wieder auf Stabilität checkst, steht dein Unternehmen auf einem soliden Fundament. Zufriedenheit mit deiner Selbstständigkeit und der nachhaltige Erfolg deines Unternehmens werden dir sicher sein.

       

      Kümmere dich also um

      • dich als Unternehmer:in, der/die wertvolles Expertenwissen mitbringt und sich stets weiterentwickelt,
      • dein Angebot und deine Traumkund:innen, indem du dich klar positionierst,
      • deine Organisation, die – richtig strukturiert – ordentlich Zeit spart und
      • deine Finanzen, damit du den Überblick behältst und gut planen kannst.

      Denn letzten Endes geht es doch darum, dass du dich in deinem Business wohl fühlst und dich als Selbstständige:r entfalten kannst – so wie in deinen eigenen, mit Liebe und Geduld geschaffenen und eingerichteten vier Wänden.

      Möchtest du an der einen oder anderen Säule deines Traum-Business arbeiten? Wünschst du dir Unterstützung dabei, dein Unternehmen nachhaltig erfolgreich zu strukturieren? Brauchst du mehr Klarheit in deinen Finanzen?

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