Business Mentoring - Maren Ehlers - Expertin für Finanzen und Wachstum

Sicherheitsbedürfnis versus Selbstständigkeit

Maren Ehlers - Expertin für Business & Finanzen

Maren Ehlers

Hallo, ich heiße Maren! Meine Mission ist es, dich auf dem Weg zu deinem erfolgreichen Business zu begleiten und zu unterstützen. Auf meinem Blog findest du spannende und wertvolle Inhalte zu den Themen Gründung, Business-Aufbau, Wachstum & Finanzen.

Kategorie: Mindset

Mein Weg in die Selbstständigkeit.

Das Bedürfnis nach Sicherheit und die Selbstständigkeit – sind das wirklich zwei absolute Gegensätze?

Hätte mich das jemand mit Anfang 20 gefragt, hätte ich gesagt: „Ja, die beiden sind quasi nicht miteinander vereinbar.“ 

Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass ich mich einmal selbstständig machen werde. Dass ich einmal begeistert vom Unternehmertum sein würde, war für mich damals noch unvorstellbar.

Warum eigentlich? Wie viele andere Glaubenssätze und Einstellungen wurde auch diese Denkweise in meiner Kindheit stark geprägt. Damals kannte ich kaum Selbstständige und Unternehmer:innen. Die Haltung, die mir von meinen Eltern und meinem Umfeld zum Unternehmertum mitgegeben wurde, war eher kritisch bis argwöhnisch.

Von unerreichbar über viel zu riskant bis hin zu: „Das kann auf anständige Weise doch gar nicht funktionieren.“ Mein Bedürfnis nach Sicherheit wurde damit untermauert.

Erst einmal ein sicherer Job

Mein Berufsleben begann zunächst sehr solide und sicherheitsorientiert in einer deutschen Großbank. Dort habe ich als Geschäftskunden-betreuerin und in der Kreditbearbeitung gearbeitet.

Fast täglich beeindruckten mich die Herausforderungen, mit denen meine Kund:innen konfrontiert waren. Ich bewunderte, welche Risiken sie teilweise bereit waren, einzugehen. Selbst fühlte ich mich aber auf der anderen, sicheren Seite des Schreibtisches dabei deutlich wohler. Ich war begeistert, die Menschen hinter den Firmennamen kennenzulernen, ihre eigenen und die Geschichten ihrer Unternehmen zu erfahren. Meine Arbeit machte mir großen Spaß und ich habe meine Kunden:innen mit Herzblut begleitet. 

Mich in ihrer Rolle, also der der Unternehmer:innen zu sehen, lag jedoch außerhalb meiner Vorstellung.

Das blieb noch eine ganze Zeit lang so. Ich war weiterhin in engem Kontakt mit Firmen- und Geschäftskunden, arbeitete im Bankenumfeld und habe meine Kund:innen im Finanzierungs- und Leasingbereich betreut und beraten.  

Ohne, dass ich es ahnte, wurden in dieser Zeit bereits wesentliche Grundlagen für meine Selbstständigkeit heute gelegt.

Plötzlich Unternehmerin

Absolut ungeplant und doch recht geradlinig führte mich mein Privatleben etliche Jahre später in das Unternehmertum. Eine spannende Reise begann, als ich mit einem Partner gemeinsam ein kleines, mittelständisches Unternehmen aufbaute.

Geplant oder nicht: Auf einmal führte ich das Leben einer Mitgründerin und Mitunternehmerin und war zu 100 % abhängig von der Selbstständigkeit. Ich trug Verantwortung für den Aufbau des Unternehmens und sein Wachstum. Ich erlebte Höhen und Tiefen, musste wichtige Entscheidungen treffen und lernte, mit Existenzängsten umzugehen.

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Doch wieder zurück in eine Festanstellung?

Einige Jahre später gab ich meine Firmenanteile ab und orientierte mich neu. Die Jahre in der IT und der Personalüberlassung waren spannend, aber irgendwann war es nicht mehr das Richtige für mich.

Ich war überzeugt davon, dass der Arbeitsmarkt mich mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen gut brauchen konnte. Außerdem war ich mir sicher: Auch mein Wunsch nach einer Teilzeittätigkeit würde kein Problem sein.

Wie sich herausstellte, war meine Theorie über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ziemlich realitätsfremd.

Die einen hielten mich für überqualifiziert und waren überzeugt, dass ich mich schnell langweilen würde. Die anderen trauten meinen Absichten nicht über den Weg. Sie waren der Meinung, dass eine frühere Geschäftsführerin sicher ganz andere Ambitionen haben müsste.

Ich bekam dann doch die Gelegenheit zu zwei Festanstellungen – beide stellten sich als totaler Fehlgriff meinerseits heraus. Dennoch konnte ich zumindest zwei sinnvolle Erkenntnisse gewinnen:

  • Erstens, alle meine früheren Chefs waren tolle Führungskräfte im Vergleich zu dem ausgesprochen schwierigen Inhaber, den ich in einem Unternehmen erleben konnte.
  • Zweitens, eine Festanstellung hat nichts mit Sicherheit zu tun. Denn im Bewerbungsgespräch wurde ich über wesentliche interne Umstände im Unternehmen nicht informiert. Damit konnte ich meine Position und damit verbundene Risiken nicht einschätzen. Ich wähnte mich in Sicherheit und wurde eines besseren belehrt.

Erst war ich ziemlich geknickt, solche Erfahrungen tun dem Selbstwert nicht so gut. Aber ich bin ein Mensch mit einer positiven Haltung und gehe grundsätzlich davon, dass alles irgendeinen Sinn hat. 

Mein Fazit nach diesen beiden Erlebnissen

Es war also Zeit zum Reflektieren. Und es wurde Zeit, mein Bedürfnis nach Sicherheit mit meinen Werten Selbstbestimmung und Wachstum abzugleichen. Mein Wunsch nach selbst bestimmtem Arbeiten und mein Streben nach Wachstum und Weiterentwicklung gewannen ganz klar die Oberhand. Meine Erfahrungen der vergangenen Monate hatten mir deutlich gezeigt: Eine selbstständige Tätigkeit ist keinesfalls unsicherer als eine Festanstellung.

Also ab mit den alten Zöpfen und weg mit den negativen Glaubenssätzen. Vor allem hatte ich ja auch einige Jahre positive Erfahrungen als Unternehmerin gemacht. Warum sollte ich das nicht auch alleine hinbekommen?

Start in die Soloselbständigkeit

Wie das Leben so spielt, begegneten mir zur richtigen Zeit die richtigen Menschen. Eine Beratungsgesellschaft suchte zu dieser Zeit eine Partnerin für den Raum Nürnberg. Nach einigen intensiven Gesprächen mit verschiedenen Menschen kristallisierte sich etwas für mich Entscheidendes heraus:

Das Beraten und Coachen von Gründer:innen, Selbstständigen und Unternehmer:innen war die logische Konsequenz aus meinen bisherigen Erfahrungen und meinem Know-how.

Ich wurde also Kooperations-Partnerin und machte mich mit meinem eigenen kleinen Beratungsunternehmen selbstständig.

Das Ganze passierte Anfang 2016. Zwischenzeitlich bin keine Kooperationspartnerin mehr, sondern habe 100 % Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Und das ist gut so!

Bei allen Aufs und Abs, die die Selbstständigkeit so mit sich bringt, habe ich meinen Weg und mein Leben als Unternehmerin nicht einen Tag lang bereut. 

Selbstständig zu sein, bedeutet für mich Persönlichkeitsentwicklung in Reinform. Herausforderungen und permanentes Wachstum gehören mit dazu.

Wie sicher oder unsicher mein Unternehmen sich entwickelt, habe ich zu einem sehr großen Teil selbst in der Hand. Das wiederum hat etwas mit strategischer Ausrichtung, Planung und dem Abwägen verschiedener Möglichkeiten zu tun.

Mit den Beiträgen in meinem Blog möchte ich dich an meinem Wissen und meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Schau dich also unbedingt um!

Du möchtest dich selbstständig machen und deinen eigenen Weg dabei finden? Du bist auf der Suche nach einer Expertin und Sparringspartnerin mit der du über deine Ideen und dein Vorhaben sprechen kannst?

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