Business Mentoring - Maren Ehlers - Expertin für Finanzen und Wachstum

Wieviel Planung muss sein?

Maren Ehlers - Expertin für Business & Finanzen

Maren Ehlers

Hallo, ich heiße Maren! Meine Mission ist es, dich auf dem Weg zu deinem erfolgreichen Business zu begleiten und zu unterstützen. Auf meinem Blog findest du spannende und wertvolle Inhalte zu den Themen Gründung, Business-Aufbau, Wachstum & Finanzen.

Kategorie: Existenzgründung | Unternehmertum

Soll ich meine Gründung detailliert planen oder einfach mal starten?

Brauche ich einen Geschäftsplan oder ein Konzept? Wieviel Planung und Struktur muss ich haben? Gibt es auch zu viel Planung? 

Hier gibt es, wie so oft, kein Richtig oder Falsch. Wie detailliert du planst, hängt in erster Linie davon ab, was für ein Typ Mensch du bist und davon, was du erreichen möchtest.

Als ein Mensch, dem es Sicherheit gibt, wenn viele Strukturen als Leitplanken in seinem Alltag vorhanden sind, gibt dir eine genaue Planung die Orientierung, die du brauchst. Gehörst du eher zu den Menschen, die Struktur und Planung als Begrenzung empfinden und deshalb als Einschränkung in ihrer Freiheit, ist weniger detailgenaues Planen sicher besser für dich.

Möchtest du dich zunächst nebenberuflich selbstständig machen oder planst du eine Existenzgründung im Vollerwerb? Das macht natürlich einen Unterschied, denn das Risiko, das du eingehest, wenn du nicht deine komplette wirtschaftliche Grundlage von einer Selbstständigkeit abhängig machst, ist in der Regel deutlich geringer. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jede Selbstständigkeit, egal ob im Nebenerwerb oder in Vollzeit gut geplant werden sollte. Als begeisterte Selbstständige finde ich es schade, wenn wegen mangelnder Vorbereitung im Business Fehler passieren, die sich leicht hätten vermeiden lassen. 

Der Vergleich mit der Vorbereitung einer längeren Urlaubsreise passt hier ganz gut

Variante 1 – detaillierte Planung:

  • Du bereitest dich intensiv auf die Reise und die Aufenthaltsorte in deinem Urlaubsland vor.
  • Du planst deine Etappenziele und die jeweiligen Verkehrsmittel.
  • Du weißt ganz genau, wann und wo du übernachten wirst.
  • Du planst, welche Unternehmungen oder Besichtigungen du an welchem Tag machen wirst.

Solange nichts Unvorhergesehenes passiert, ist nichts dem Zufall überlassen. Während deiner Reise kannst du dich an deinen Plan halten und hast damit Sicherheit. Das gibt dir die Möglichkeit, dich voll und ganz auf das zu konzentrieren, was gerade um dich herum passiert. 

Variante 2 – wenig Planung:

  • Du steckst nur die wichtigsten Eckpunkte fest.
  • Du planst deine Anreise und auch die Rückreise.

Dazwischen möchtest du gerne alles auf dich zukommen lassen und dir maximale Spontanität erhalten. Das gibt dir das für dich wichtige Gefühl von Freiheit.

Es gibt kein Richtig oder Falsch

Beide Varianten ermöglichen dir, je nachdem, was zu dir passt, einen tollen und unvergessenen Urlaub. Denn, was für die eine Person Stress und Unsicherheit ist, bedeutet für eine andere Freiheit und Entspannung pur. Und umgekehrt: Was dem einen Menschen Sicherheit gibt, nimmt dem anderen fast die Luft zum Atmen.  

Auch wenn dir Flexibilität über alles geht, wirst du dich vor deiner Reise dennoch auf ein paar grundlegende Dinge vorbereiten müssen.

Zum Beispiel:

  • Welche Einreisebedingungen erwarten dich?
  • Mit welchen Mitteln kannst du unterwegs und vor Ort zahlen?
  • Wie ist das Klima im Land und wie wird das Wetter voraussichtlich zu deiner Reisezeit sein?
  • Welche landestypischen Gepflogenheiten solltest du unbedingt kennen?

Wenn du dich nicht mit den wichtigsten Grundlagen auseinandersetzt, kann der Traumurlaub schnell ein jähes Ende finden.

 

Übertragen wir das nun auf deinen Start in die Selbstständigkeit

Ein Business zu starten, ohne die wichtigsten Grundregeln und Grundlagen zu kennen, ist keine gute Idee. Wie bei einem Urlaub kann das Abenteuer Selbstständigkeit dann auch ganz schnell wieder vorbei sein.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen und auch deine Pflichten als Selbstständige:r solltest du unbedingt kennen. Zum Beispiel ist es absolut sinnvoll, eine Idee von deinem Angebot und deiner Zielgruppe zu haben. Ebenso ist es wichtig zu wissen, wie viel Geld du in der Startphase benötigst. Dir sollten die entsprechenden finanziellen Reserven zur Verfügung stehen, damit dir nicht früher oder später finanziell die Puste ausgeht.    

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Ohne dich mit einigen grundlegen Themen in der Selbstständigkeit zu beschäftigen, solltest du nicht starten. Sonst kann es unangenehm werden oder das Abenteuer vom eigenen Business ist schnell wieder vorbei.

Wie sehr du insgesamt bei deiner Planung in die Tiefe gehst, ist individuell. Wir alle sind unterschiedlich und vertragen daher unterschiedlich viel Freiheit und Flexibilität oder brauchen Leitplanken und Strukturen.

Nicht zuletzt kommt es auch drauf an, wie die Rahmenbedingungen deiner Gründung aussehen. Startest du im Nebenerwerb, bist alleine und hast einiges an finanziellen Reserven, kannst du dir sicher mehr „Experimente“ im Sinne von einfach-mal-machen erlauben. Anders sieht es aus, wenn deine wirtschaftliche Existenz und die deiner Familie von deiner Selbstständigkeit abhängig sind.

Ich persönlich brauche eine vernünftige Planung und grundlegende Strukturen. Ich muss zum Beispiel meinen Rahmen kennen, was die Finanzen betrifft. Ich überprüfe auch regelmäßig, ob ich da immer noch auf dem richtigen Weg bin. Ich brauche eine gewisse Kontinuität in meiner Terminplanung. Innerhalb dieser Leitplanken bin ich dann in der Lage, so flexibel und intuitiv zu arbeiten und zu handeln, wie ich es brauche. Denn bei all meiner Begeisterung für Struktur: Eingeengt darf ich mich dabei nicht fühlen.

Verschiedene Möglichkeiten, deine Selbstständigkeit vorzubereiten

Über die Basics hinaus, gibt es aber auch bei der Gründung und dem Aufbau deines Unternehmens verschiedene Varianten von Planungsintensität und Vorbereitung.

Je nach Typ kannst du dich auf deine Selbstständigkeit vorbereiten und alle Schritte bis ins letzte Detail planen. Bei einigen Themen ist das sehr sinnvoll, in anderen Bereichen stellt sich das in der Regel als Hindernis heraus. Denn, je mehr du ins Detail gehst, umso mehr hast du das Gefühl, nie 100% fertig zu sein. Der Start rückt dadurch in immer weitere Ferne.

Bei aller Detailliebe, irgendwann heißt es: Einfach mal loslegen.

Du kannst auch starten – wie am Beispiel der Urlaubsreise – indem du dich nur mit den absolut unumgänglichen Themen auseinandersetzt. Ich nenne das: Start mit einem Minimal-Konzept. Das ist durchaus eine gute Idee. Denn viele Dinge ergeben sich automatisch, während du ins Tun kommst. In der Umsetzung und beim Sammeln von Erfahrungen, kannst du dann immer noch Nachjustieren. Du kannst deine Handlungsschritte anpassen, je nachdem, ob der eine Weg sich für gut und passend und ein anderer für eher ungeeignet herausstellt.

 

Dem Prozess der Gründung Zeit geben

Mein Tipp: Auch wenn du eher ein ungeduldiger Mensch bist und wenig Zeit verlieren möchtest, überstürze nichts.

Eine gewisse Zeit der Entwicklung braucht jede Gründungsidee und die Vorbereitung auf den Start. Aus vielen, vielen Coachings weiß ich, dass der Prozess vom Wunsch, sich selbstständig zu machen, bis zur Umsetzung der Geschäftsidee, diese Zeit unbedingt benötigt. Du bekommst so viel Input auf diesem Weg. Und das eine oder andere Thema ist es wert, nicht über´s Knie gebrochen zu werden. Lass es sacken und schlaf ein paar mal drüber, denn eine Idee muss auch reifen dürfen.

Natürlich sind die oben genannten Beispiele etwas oberflächlich und es gibt noch verschiedene andere Rahmenbedingungen, die zu berücksichtigen sind. Beispielsweise macht es einen riesen Unterschied, ob du alleine eine Urlaubsreise planst oder mit Familie und Kindern. Genauso macht es einen Unterschied, ob du mit deiner Selbstständigkeit nur dich alleine oder eine ganze Familie versorgen musst.

Völlig anders sieht es aus, wenn du eine Finanzierung und Fördermittel für deine Gründung brauchst. In dem Fall brauchst du einen professionellen Businessplan. Hier findest du den Blogartikel zum Businessplan

 

Fazit

Ohne dich mit einigen grundlegen Themen in der Selbstständigkeit zu beschäftigen, solltest du nicht starten. Sonst kann es unangenehm werden oder das Abenteuer vom eigenen Business ist schnell wieder vorbei.

Wie sehr du insgesamt bei deiner Planung in die Tiefe gehst, ist individuell. Wir alle sind verschieden und vertragen daher unterschiedlich viel Freiheit und Flexibilität, brauchen unterschiedlich viele Leitplanken und Strukturen.

Nicht zuletzt kommt es auch drauf an, wie die Rahmenbedingungen deiner Gründung aussehen. Startest du im Nebenerwerb, bist alleine und hast einiges an finanziellen Reserven, kannst du dir sicher mehr „Experimente“ im Sinne von einfach-mal-machen erlauben. Anders sieht es aus, wenn deine wirtschaftliche Existenz und die deiner Familie von deiner Selbstständigkeit abhängig sind.

Ich persönlich brauche eine vernünftige Planung und grundlegende Strukturen. Ich muss zum Beispiel meinen Rahmen kennen, was die Finanzen betrifft. Ich überprüfe auch regelmäßig, ob ich da immer noch auf dem richtigen Weg bin. Ich brauche eine gewisse Kontinuität in meiner Terminplanung. Innerhalb dieser Leitplanken bin ich dann in der Lage, so flexibel und intuitiv zu arbeiten und zu handeln, wie ich es brauche. Denn bei all meiner Begeisterung für Struktur: Eingeengt darf ich mich dabei nicht fühlen.

Lass uns gemeinsam herausfinden, welche Themen bei deiner Existenzgründung gut geplant sein sollten und an welcher Stelle du es locker angehen kannst.

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