Social Media für Gründer:innen

Social Media für Gründer:innen

Wie Social-Media-Marketing dich als Gründer:in unterstützt.

Wusstest du, dass wir im Durchschnitt 84 Minuten pro Tag auf Social-Media verbringen? Wir informieren uns auf den Sozialen Medien über das aktuelle Weltgeschehen, suchen Trends oder tauschen uns mit unserer digitalen Gemeinschaft aus. In Echtzeit und an jedem Ort. Das wohl bekannteste Social-Media-Netzwerk ist Facebook. Jedoch gibt es noch zahlreiche weitere Social-Media-Kanäle wie Instagram, Pinterest, LinkedIn, Blogs, Empfehlungs- sowie Video-Plattformen und Co. Auf diese solltest du als Gründer:in einen Blick werfen. Gut genutzt ermöglichen sie dir einen schnellen, effektiven und kostengünstigen Zugang zu deiner Zielgruppe. Welches Social-Media-Netzwerk sich am besten für dich und dein Unternehmen eignet, ist immer eine individuelle Frage und pauschal nicht zu beantworten. Wie du Social-Media-Marketing zu einem wichtigen Bestandteil deines Business machst, möchte ich dir erklären.

 

So nutzt du Social-Media Marketing als Gründer:in

Richtig genutzt, kann Social-Media positiven Einfluss auf dein Unternehmen nehmen. Du kannst die Bekanntheit deines Unternehmens steigern und dein Produkt einer größeren Zielgruppe zugänglich machen. Außerdem stärkt es die Bindung zwischen dir und deiner Zielgruppe und kann auch zur Community-Pflege genutzt werden. Bedenke jedoch, dass Social-Media-Marketing sehr zeitintensiv sein kann. Die Beiträge müssen gut vorbereitet werden. Am besten arbeitest du mit einem Redaktionsplan und einer Strategie. Damit behältst du den Überblick über deine Social-Media-Aktivitäten und kannst langfristig positive Effekte erzielen.

 

Welche Social-Media-Plattform eignet sich am besten für dein Business?

Welcher Kanal sich für dein Unternehmen optimal eignet, ist von individuellen Faktoren abhängig. Wichtig ist, dass du die Plattform findest, die zu dir, deinem Business und deiner Unternehmenskultur passt. Das bedeutet, dass du nicht auf allen oder auch vielen Plattformen gleichzeitig aktiv bist. Suche dir gezielt ein oder zwei Plattformen, die gut zu dir und deinem Business passen und fokussiere dich zunächst auf diese. Somit kannst du auf der einen Seite ganz gezielt Zeiten für alle deine Aktivitäten rund um Social-Media einplanen. Auf der anderen Seite verzettelst du dich nicht, weil du viele verschiede Dinge gleichzeitig zu tun hast. Zudem solltest du wissen, welche Beitragsarten auf der jeweiligen Social-Media-Plattform gefragt sind und wie das Nutzer:innenverhalten aussieht. Um die Zahl der Plattformen, die für dich in Frage kommen, einzugrenzen, kannst du dir im Vorfeld folgende Fragen stellen:

 

  • Auf welcher Plattform ist meine Zielgruppe unterwegs?
  • Welche Botschaft möchte ich an meine Kund:innen kommunizieren?
  • Was ist mein Ziel: Markenbekanntheit steigern, Reichweite generieren oder Social-Media vorwiegend für vertriebliche Zwecke nutzen?
  • Welche (personellen) Ressourcen stehen mir zu Verfügung?
  • Mit welchen Kennzahlen messe ich den Erfolg meines Social-Media-Marketings?

    Marketing und Social-Media ist Teil meines Gründer-Specials. Möchtest du mehr wissen?

    Welche Inhalte solltest du auf deinen Plattformen spielen?

    Hast du schon einmal etwas von Content-Marketing gehört? Von Content-Marketing spricht man, wenn du als Gründer:in Content, also Inhalte, produzierst, der deiner Zielgruppe hilft. Inhalte und Beiträge kannst du in Form von Text-, Bild-, Grafik- oder Videobeiträgen veröffentlichen. Sie sollen deiner Zielgruppe einen Mehrwert bieten und dein Produkt oder deine Dienstleistung in der konkreten Anwendung zeigen. Deinen Content kannst du in Form von organisch (= unbezahlten) oder bezahlten (= paid) Beiträgen veröffentlichen. Bei bezahlten Beiträgen spricht man auch von Social-Media-Werbung oder Ads (Adwords-Kampagnen).

     

    Nutze Storytelling für deinen Content

    Kennst du den Begriff “Storytelling”? Von Storytelling spricht man zum Beispiel, wenn rund um dein Produkt oder deine Dienstleistung eine Geschichte erzählt wird. In dieser Geschichte vermittelst du indirekt eine Botschaft, die deine Leser:innen emotional anspricht und so von deinem Produkt überzeugt. Storytelling gelingt am besten durch aktives Formulieren, klare Sätze und den Gebrauch von Emotionen. Vermeide  hingegen Schachtelsätze, Substantivierungen, Abkürzungen oder Insidersprache.

    Ein zusätzlicher Tipp: Bleib in deinen Beiträgen authentisch und verstell dich nicht. Deine Abonnent:innen werden an deinen Inhalten merken, ob du dich so gibst, wie du in Wirklichkeit bist. Ob Text, Bild, Video oder Podcast: Nutze Formate, mit denen du dich wohl fühlst und die auch zu deinem Business passen. Denn nur dann hältst du deine Aktivitäten auf Social-Media lange genug durch, um Erfolge damit zu erzielen.

     

    Die Organisation deiner Social-Media-Aktivitäten

    Zu gutem Social-Media-Marketing gehört auch das Social-Media-Monitoring deiner genutzten Kanäle. Monitoring bedeutet “Beobachtung”. Durch gutes Beobachten deiner Social-Media-Aktivitäten kannst du Veränderungen oder neue Trends in deiner Community frühzeitig erkennen, reagieren und handeln. Somit stärkst und pflegst du die Beziehung zwischen dir, deinem Unternehmen und deinen Kund:innen. Langfristig steigert gutes Monitoring das Ansehen und die Bekanntheit deines Business, was ein guter Ausgangspunkt für nachhaltiges Wachstum ist. Nutze für das Management deiner Social-Media-Kanäle ein Tool. Es erleichtert dir gerade bei mehreren Plattformen, den Überblick zu behalten und Zeit zu sparen. Für solche Tools gibt es verschiedene Anbieter, die kostenlos oder kostenpflichtig sind. Je nach Funktionen kannst du darüber nicht nur deine Beiträge erstellen, planen und veröffentlichen, sondern auch das Monitoring übernehmen. In den gängigen Online-Suchmaschinen erhältst du bei der Suche nach “Social-Media-Monitoring-Tool” zahlreiche Ergebnisse. Welches Tool am besten zu dir und deinen Bedürfnissen passt, solltest du entsprechend deiner Wünsche individuell für dich entscheiden und auswählen.

     

    Schritt für Schritt zum Social-Media Erfolg

    Am besten setzt du dir immer wieder kleinere Ziele, die du mit deinen Social-Media-Aktivitäten erreichen möchtest. Dabei kann dich die SMART-Methode unterstützen. Sie hilft dir, deine eigenen unternehmerischen Social-Media-Ziele zu kennen und zu benennen. Große Ziele brichst du dabei in kleinere herunter. In einem weiteren Blogartikel erkläre ich die SMART-Methode ausführlich. Mithilfe dieser Methode und der anschließenden Evaluierung und Auswertung gewinnst du wertvolle Erkenntnisse für dein Social-Media-Marketing.

     

    Fazit

    Social-Media-Marketing ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskommunikation nach außen und nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Gut darauf vorbereitet und richtig umgesetzt, ist diese Form des Marketings auch für dich eine wertvolle Unterstützung beim Aufbau und Wachstum deines Business. In Abhängigkeit von deinem Angebot, deinen Zielkund:innen, deinen eigenen Werten und Vorlieben nutzt du die für dich geeigneten Plattformen. Entwickle einen Workflow, der zu dir und deinem Unternehmen passt und zeige dich deinen potenziellen Kund:innen. Durch deine Beiträge und die Interaktionen mit deiner Community auf deinen Social-Media-Kanälen machst du dich als Unternehmer:in sichtbar und nahbar. Gleichzeitig stärkst du so die Beziehung zu deinen Kund:innen und steigerst mittel- bis langfristig deinen Erfolg.

    Im Gründer-Special entwickeln wir gemeinsam deine Strategie für Social-Media. Du möchtest mehr erfahren?

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    Gründungscoaching – Von der Idee zur Gründung

    Gründungscoaching – Von der Idee zur Gründung

    Die beste Geschäftsidee führt nicht automatisch zum Geschäftserfolg.

    Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Nach der Vorbereitung kommt die Umsetzung, in der es sich dann zeigt, wie viel eine erstellte Planung wirklich taugt. Und nicht zuletzt hilft auch die genialste Idee, mit dem besten Gründungskonzept nichts, wenn die Gründer:innen-Person nicht die notwendigen Voraussetzungen zur Realisierung mitbringt.  

    Dieses Gesamt-Paket – Geschäftsidee, Gründer:in, Planung und Umsetzung – entwickelt sich in verschiedenen Stufen und ist immer ein ganz individueller Prozess.

    Daher kann ich, wenn mich ein:e Kund:in vor unserer Zusammenarbeit danach fragt, oft nicht exakt sagen, in welcher Reihenfolge und in welchem Umfang, wir die wichtigen Themen bearbeiten werden.

    Jede:r Gründer:in steht mit der jeweiligen Gründungsidee an ganz individuellen Punkten und sieht ganz eigene Herausforderungen vor sich. Im Gründungscoaching passe ich mich an jede:n Gründer:in an und wir arbeiten genau an den Themen und in der Reihenfolge, wie es für die jeweilige Person passend und gerade wichtig ist.

     

    Erst Mal eine Idee

    Manche haben eine Idee im Kopf, die sie einfach nicht mehr los lässt. Alleine kommen sie mit ihren Gedanken und Plänen nicht richtig voran. Ihnen fehlt ein:e Sparringspartner:in. Diese Kund:innen unterstütze ich, indem wir ihre Idee von verschiedenen Seiten beleuchten und überprüfen. Ziel ist es, eine Geschäftsidee zu entwickeln, die realisierbar ist und Aussicht auf Erfolg hat.

    Manchmal stellt sich in der Zusammenarbeit heraus, dass die Idee noch nicht soweit ist. Oder die Gründer:innen selbst brauchen noch den einen oder anderen Schritt, um mit voller Überzeugung und Motivation durchzustarten.

    Oft aber entwickeln sich in der gemeinsamen Arbeit direkt die nächsten Schritte auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Stück für Stück fügt sich dann alles zu einem stimmigen Bild, also einer marktfähigen Gründungsidee, zusammen.

     

    Du willst dich intensiv mit deiner Gründungsidee beschäftigen? Buche dein kostenfreies Erstgespräch. Ich freue mich, dich kennenzulernen. 

    Die Geschäftsidee im Gründungskonzept festhalten

    Andere Kund:innen haben schon viel Klarheit über ihr Gründungsthema und möchten sich ein Bild davon machen, was alles notwendig ist, um ihre Geschäftsidee erfolgreich umzusetzen.

    Mit diesen Gründer:innen erarbeite ich ihren Fahrplan, mit dem sie ihre Idee Schritt für Schritt realisieren können. Alles dreht sich um die wichtigen Themen wie Anmeldung, Absicherung, Buchhaltung und Steuern, Marketing und Kundengewinnung, Finanzierung und so weiter.

    Das erarbeitete Gründungskonzept ist für viele meiner Kund:innen auch nach der Gründung noch eine hilfreiche Unterlage. Es ist ja auch spannend, sich immer wieder zu vergegenwärtigen, was man vor dem Start ins Business geplant hat und wie es in der Umsetzung tatsächlich gelaufen ist.

    Die Finanzen in deiner Gründung

    Es gibt natürlich auch Kund:innen, die ihre Geschäftsidee und deren Umsetzung schon sehr weit vorbereitet haben. Ihnen fehlt Unterstützung dabei, herauszufinden, wie viel Kapital sie für den Start und die ersten Monate ihrer Selbstständigkeit benötigen. Mit diesen Gründer:innen stürze ich mich also direkt in die Zahlen und Kalkulationen.

    Am Ende haben die Kund:innen einen Finanzplan, einen Liquiditätsplan und eine Kapitalbedarfsrechnung in Händen.

    In der Regel wird die Finanzplanung in der Umsetzung nie eine Punktlandung sein. Aber es hilft enorm, diese einfach einmal zu Papier zu bringen. Je gründlicher die Gründer:innen sich mit ihren Zahlen befasst, umso mehr Sicherheit gibt es ihnen. Zu wissen, wie viel Geld sie für die Gründung und den Aufbau benötigen und dieses auf der Seite zu haben, beruhigt. Den Betrag zu kennen, den sie mit ihrer Selbstständigkeit mindestens verdienen müssen, bestärkt darin, dass das geplante Projekt realisierbar ist.

    Gründungskosten - Freebie - Maren Ehlers

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    Geschäftsidee in einem Businessplan darlegen

    Gründer:innen, die für ihren Start und die Aufbauphase ihres Unternehmens Fremdkapital von Banken oder anderen Kapitalgebern brauchen, müssen einen Businessplan erstellen.

    Egal wie gut meine Kund:innen sich auf ihren Start in die Selbstständigkeit schon vorbereitet haben, das gemeinsame Erarbeiten des Businessplans ist das I-Tüpfelchen. Hier gehen wir mit allen, für eine Gründung und erfolgreiche Selbstständigkeit relevanten Themen, in die Tiefe. Der Mehrwert für die Gründer:innen ist zum einen ein professioneller Businessplan, den sie Fremdkapitalgebern vorlegen können. Zum anderen ist es für die meisten eine wichtige Bestärkung darin, gut vorbereitet zu sein und zusätzliche Motivation, die geplanten Schritte alle durchzuziehen.

     

    Fazit

    Gib deiner Geschäftsidee den Raum, den sie braucht und dir die Möglichkeit, dich richtig zu entscheiden.

    Ganz gleich, an welchem Punkt du mit deiner Idee stehst, sie ist es wert, weiterentwickelt zu werden. Ob du das nun alleine in Angriff nimmst oder dir Unterstützung durch ein Gründungscoaching holst, ist dabei völlig egal. Nur wenn du dich intensiv mit deiner Selbstständigkeit beschäftigst, gewinnst du die notwendige Klarheit und Sicherheit, für die Entscheidung darüber, ob du das Ganze in die Tat umsetzen wirst.

    Ist deine Geschäftsidee realisierbar, dann ist sie es wert, dass du dich gut auf ihre Umsetzung in einer Selbstständigkeit vorbereiterst. Damit erhöhst du deine Erfolgsaussichten enorm.

    Holst du dir zusätzlich Unterstützung, sparst du nicht nur jede Menge Zeit. Du hast eine:n Sparringspartner:in und profitierst von Erfahrungen, Tipps und jede Menge Know-how.

    Eine Sparringspartnerin ist genau das, was du in deinem Gründungsprozess gerade brauchst? Dann freue ich mich, dich kennenzulernen. 

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    Der Businessplan

    Der Businessplan

    Wer braucht einen Businessplan und warum?

    Neben dem Begriff Businessplan gibt es auch Bezeichnungen wie Geschäftsplan, Geschäftskonzept, Gründungskonzept und andere.

    Ein Businessplan ist ein umfangreiches Konzept, das gewisse Kriterien erfüllen sollte. Du legst diesen Businessplan zum Beispiel Banken oder Investoren vor, wenn du Fremdkapital zur Finanzierung deiner Gründung und der notwendigen Investitionen benötigst. Ich spreche daher gerne von einem bankenfähigen oder professionellen Businessplan. Gerade bei Banken und Investoren hast du in der Regel nur einen Versuch, mit deiner Geschäftsidee zu überzeugen.

    Der Aufbau und der Inhalt eines solchen Businessplans folgen einer Struktur, zu der es kaum Variationen gibt. Denn das, was ein Dritter über deine Gründungsidee und dein Vorhaben wissen muss, um zu beurteilen, ob er dir Geldmittel zur Verfügung stellt, ist immer das gleiche.

    1. Teil

    Gründer:in – die Person oder das Team

    Hier geht es um dich als Person oder bei mehreren Gründer:innen um euch als Team.

    Ein Dritter muss erkennen, dass du sowohl aufgrund deiner persönlichen als auch deiner fachlichen Qualifikationen gut gerüstet bist, um erfolgreich zu gründen. Das Gleiche gilt für ein Team. Im Falle eines Gründer:innen-Teams könnt ihr aufzeigen, dass eure Qualifikationen sich ergänzen und alle wesentlichen Kompetenzen im Team abgedeckt werden.

     

    Das Vorhaben

    Zur Beschreibung deines Vorhabens gehört die Darstellung deines konkreten Angebotes samt Preiskalkulation. Du beschreibst deine Branche und den Marktes, in dem du mit deinem Unternehmen starten möchtest. Die Markt- und Wettbewerbsanalyse sind ebenso wie die SWOT-Analyse ganz wesentliche Bestandteile des ersten Teils deines Businessplans.

    (Hier geht es zu den Blogbeiträgen zur SWOT-Analyse, zu den Tipps zur Markt- und Branchen-Analyse und zur Wettbewerbsanalyse.)

    Du erläuterst, wer deine Zielkund:innen sind und mit welchem Alleinstellungsmerkmal (USP) du dich mit deinem Unternehmen am Markt positionierst. Du erklärst für die Leser nachvollziehbar, mit welchen Marketing- und Vertriebsstrategien du deine Kund:innen gewinnen möchtest.

     

    Du brauchst einen Businessplan? Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch. Ich freue mich, dich kennenzulernen.

    2. Teil

    Finanz- und Liquiditätsplanung

    Die Finanzplanung untermauert den Textteil deines Businessplanes mit Zahlen. Du planst deine Umsätze, Kosten und Investitionen für mindestens 3 Jahre im Voraus. Hier werden wirklich alle Positionen, auch die Zinsen und Raten für beantragte Darlehen berücksichtigt. Die Planung deiner Liquidität ist ebenfalls wichtig und wird für mehrere Jahre erstellt.

    Auch nach deiner Gründung kannst du bei Banken und Investoren Finanzmittel beantragen oder akquirieren. Ein professioneller Businessplan ist dabei auch für Jung- oder Bestandsunternehmen die beste Grundlage. Damit schaffst du Vertrauen in dich und dein Vorhaben und überzeugst Dritte davon, dich dabei zu unterstützen.

     

    Pitch

    Bei Investoren ist es zwischenzeitlich üblich, sich in mehreren Bewerbungsrunden mittels sogenannter Pitches von Geschäftsideen überzeugen zu lassen. Teil eines solchen Pitches, ist das Pitch-Deck. Das sind einige wenige Folien, in denen du deine Idee und dein Vorhaben überzeugend präsentierst. Dabei handelt es sich um eine Kurzversion des Businessplans. Um ein solches Pitch-Deck erstellen zu können, braucht es ebenso intensive Vorarbeit wie für den Businessplan. Nur sparst du dir bei einem Pitch-Deck im ersten Schritt, deine Idee und das gesamte Vorhaben auf vielen Seiten niederzuschreiben.

     

    Wer hilft dir beim Erstellen eines Businessplans?

    Das Zusammentragen aller wichtigen Infos für einen professionellen Businessplan ist nicht jedermanns oder –fraus Sache. Hol dir Unterstützung. Ein:e Gründungscoach:in oder Unternehmensberater:in mit Erfahrungen im Erarbeiten und Erstellen von professionellen Businessplänen erspart dir jede Menge Zeit, Arbeit und Nerven.

    Natürlich kostet diese Zusammenarbeit Geld. Allerdings zahlt sich das doppelt aus. Denn durch das intensive Beschäftigen mit dir und deinem Vorhaben entsteht nicht nur ein perfekter Businessplan. Gleichzeitig gewinnst du selbst an Sicherheit und Motivation, weil dein Gegenüber dir hilft, genau hinzuschauen, dich optimal aufzustellen und Details zu planen. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich jede:r Gründer:in rate, zumindest einen „kleinen“ Businessplan zu erstellen.

    Eine gute Planung und eine gut durchdachte Strategie bringen dich in jedem Fall weiter, als ein unvorbereiteter Start nach dem Motto „einfach mal machen“.

    Und noch ein Tipp: Du findest im Internet Vorlagen für einfache Businesspläne, die zum Beispiel mit fertigen Textbausteinen arbeiten. Mit einem solchen Businessplan solltest du allerdings weder zu einer Bank noch zu einem Investoren gehen. Am besten zu niemandem, der dich und dein Vorhaben wirklich kennenlernen möchte und ernst nehmen soll. Ein professioneller Businessplan spiegelt exakt dich und dein Vorhaben wider und nicht jede:n x-beliebige:n der in der gleichen Branche starten möchte, wie du.

     

    Fazit

    Ein Businessplan ist das Dokument, in dem deine Idee, dein Vorhaben und deine Strategien genau beschrieben werden. Er besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil beschreibst du dein Vorhaben ausführlich und gehst auf alle relevanten Themen ein. Im zweiten Teil, der Finanz- und Liquiditätsplanung, legst du dar, wie dein Unternehmen sich wirtschaftlich in den ersten Jahren entwickeln wird. Der Businessplan dient einerseits als vertrauensbildendes Dokument, um Banken und andere Geldgeber von deinem Vorhaben zu überzeugen. Der Businessplan dient andererseits dir als solide Basis und „Gebrauchsanweisung“ für deinen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit.

    Profitiere von meinen Erfahrungen als Bankerin, Gründungs- und Unternehmensberaterin. Möchtest du einen professionellen Businessplan erarbeiten, um andere von deinem Vorhaben zu überzeugen?

    Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen. 

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    Die Wettbewerbsanalyse

    Die Wettbewerbsanalyse

    Analysiere deine direkten und indirekten Wettbewerber.

    Für dich als Gründer:in und Selbstständige:n ist es essentiell zu wissen, wo genau du mit deinem Angebot im Vergleich zu anderen Unternehmen deiner Branche am Markt stehst.

    Die Wettbewerbsanalyse ist ebenso wie die Branchen- und Marktanalyse eine wichtige Grundlage, auf der du deine Unternehmensstrategie aufbaust. Sie ist auch ein wesentlicher Teil deines Marketings und hier insbesondere deiner Positionierung.

    Als Gründer:in willst du wissen, wie der Markt mit vergleichbaren Anbietern schon bestückt ist und wie sich die Wettbewerber voraussichtlich in Zukunft entwickeln werden.

    Hast du ein bereits bestehendes Unternehmen, wäre es sehr fahrlässig, wenn du dich nicht regelmäßig über deine Positionierung und die deiner Mitbewerber informierst.

    By the way: Wettbewerber werden auch als Mitbewerber, Marktbegleiter und manchmal auch als Konkurrenz bezeichnet. Mir gefallen die Begriffe Mitbewerber und Wettbewerber am besten, weshalb ich diese hier verwende.

     

    Wettbewerb ist wichtig und belebt das Geschäft

    Wir gehen also davon aus, dass du mit deinem Angebot nicht alleine am Markt bist. Es gibt andere Selbstständige und Unternehmen, die etwas Ähnliches oder sogar das Gleiche anbieten wie du. Es gibt also immer Wettbewerber oder Mitbewerber in deinem Markt. Das ist ein gutes Zeichen. Denn daran kannst du erkennen, dass es für deine Dienstleistungen oder Produkte auch tatsächlich eine Nachfrage gibt.

     

    Analysiere deine Wettbewerber immer wieder

    Der Markt ist ständig in Bewegung. Es kommen neue Angebote hinzu. Die Ansprüche und Bedürfnisse deiner Zielkund:innen verändern sich. So wie du, passt auch dein Wettbewerb sich diesen Veränderungen an. Darüber solltest du auf dem Laufenden sein und bleiben.

    Das bedeutet, dass du die Wettbewerbsanalyse nicht einmal durchführst und das war’s. Ebenso wie mit der Branchen-, Markt-,  und SWOT-Analyse solltest du dich mit der Analyse deiner Mitbewerber in regelmäßigen Abständen befassen. Wenn du meinen Tipp weiter unten nutzt, werden die Analyse und ihre Auswertung von Mal zu Mal weniger aufwändig.

    Hier findest du übrigens weitere Blogbeiträge, in denen ich dir die SWOT-Analyse genauer erkläre und Tipps zur Branchen- und Marktanalyse gebe.

     

    Ein bedeutender Vorteil: Du kennst deine aktuellen Mitbewerber

    Spannend ist es nun, herauszufinden, wie deine Wettbewerber derzeit am Markt positioniert sind. Welche Stärken und Schwächen sie haben und welche Strategien sie verfolgen. Darüber hinaus kannst du ihre Chancen und Risiken am Markt erkennen, aber natürlich auch deine eigenen.

    Mit den Ergebnissen deiner Wettbewerbsanalyse, bist du in der Lage, dich und deine Angebote von den Mitbewerbern am Markt abzugrenzen und deine Positionierung zu schärfen. Daraus kannst du deine künftigen Strategien am Markt ableiten und die daraus folgenden Maßnahmen, zum Beispiel für dein Marketing definieren.  

    Die Wettbewerbsanalyse kann auch ein Krisenradar sein. Stellst du frühzeitig Veränderung bei deinen Mitbewerbern fest, kannst du rechtzeitig die passenden Maßnahmen ergreifen und so dein eigenes Unternehmen nachhaltig stärken.

    Identifiziere deine direkten und indirekten Mitbewerber

    Wichtig ist, dass du dir die, für dich wirklich relevanten, Wettbewerber anschaust. Das sind zum einen deine direkten Wettbewerber, also die, die das gleiche Angebot für die gleiche Zielgruppe haben, wie du. Definieren mindestens drei bis vier der relevantesten direkten Mitbewerber.

    Aber auch indirekte Wettbewerber, also jene, die grundsätzlich das Potenzial haben, zu direkten Wettbewerbe zu werden, solltest du nicht außen vor lassen. Welche sind hier die zwei bis drei relevantesten, die mit wenigen Änderungen ihrer Strategie zu direkten Mitbewerbern werden können?

     

    Welches Ziel verfolgst du mit der Wettbewerbsanalyse?

    Entscheidend ist, welches Ziel genau du mit deiner Wettbewerbsanalyse verfolgst. Im Folgenden ein paar Beispiele, wie du dabei vorgehen kannst. Das ist natürlich jederzeit erweiterbar.

    Beispiel 1: Dein Alleinstellungsmerkmal deutlicher herausarbeiten.

    Dazu stellst du dir folgende Fragen:  

     

    • Wer sind deine Wettbewerber?
    • Welche Schnittmenge habt ihr?
    • Worin unterscheidest du dich von ihnen?
    • Welches sind die markanten Merkmale, mit denen du dich deutlich von deinen Mitbewerbern abhebst?
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    Beispiel 2: Dein Angebot über andere Kanäle besser verkaufen.

    Dazu stellst du dir folgende Fragen:

    • Welche Vertriebswege nutzt der Wettbewerb?
    • Welche Marketingstrategien wendet er an?
    • Wo ist er online sichtbar?
    • Wie groß ist seine Reichweite?
    • Wo kannst du sichtbarer werden und damit die Zielkunden besser erreichen?

     

    Beispiel 3: Dein Angebot verbessern oder erweitern.

    Dazu stellst du dir folgende Fragen:

    • Wen spricht das Angebot deines Mitbewerbers genau an?
    • Wen erreicht er mit diesem Angebot nicht?
    • Kannst du dein Angebot für diese nicht abgedeckte Zielgruppe optimieren oder erweitern?

     

    Wie gehst du bei der Wettbewerbsanalyse vor?

    Tipp: Erstelle dir für deine Mitbewerberanalyse eine Vorlage in Tabellenform (z.B. mit Excel). So kannst du die gesammelten Informationen und Daten optimal sortieren und auswerten.

    Wende auf jeden der Mitbewerber, die du recherchieren möchtest, die gleichen Kriterien an.

    Zum Beispiel: Name, Webadresse, Anschrift, wie lange am Markt, Mitarbeiterzahl, Angebote, Preise, Qualität, Services, Social-Media-Profile etc. So hast du eine Übersicht, die du jederzeit erweitern und überarbeiten kannst. 

     

    Fazit

    Die Wettbewerbsanalyse ist eine zeitpunktbezogene Analyse der Stärken und Schwächen deiner direkten und indirekten Mitbewerber. Mit der intensiven Beschäftigung deines Marktes und deiner Mitbewerber kannst auch deine eigenen Chancen und Risiken noch besser einschätzen. Mithilfe der Ergebnisse kannst du für dich und dein Unternehmen eine passende Marketingstrategie ableiten. Mit dieser Strategie wirst du dein Unternehmen langfristig und erfolgreich positionieren. Die Analyse hilft dir außerdem, neue Trends frühzeitig zu erkennen und deine Angebote entsprechend anzupassen und zu verbessern.

    Wichtig: Ereignisse wie zuletzt die Corona-Pandemie haben großen Einfluss auf den Markt und möglicherweise auf deine Branche. Die Auswirkungen betreffen dich und deine Mitbewerber. Gerade in Zeiten großer Veränderungen aber auch generell ist es wichtig, dass du regelmäßig eine Analyse deiner Wettbewerber erstellst. Nur so bist du in der Lage, angemessen und rechtzeitig auf Veränderung mit der notwendigen Anpassung deines Angebotes und deiner Strategie zu reagieren.

    Gerne unterstütze ich dich bei deiner Wettbewerbsanalyse.

    Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch mit mir. Ich freue mich, dich kennenzulernen.

    Tipps zur Branchen- und Markt-Analyse

    Tipps zur Branchen- und Markt-Analyse

    Deine Branche, dein Markt.

    Darum ist die Marktanalyse wichtig.

    Nicht nur zum Start in die Selbstständigkeit ist es sinnvoll, dass du dich intensiv mit deiner Branche und dem Markt auseinandersetzt. Es wäre unklug, dich nicht mit dem aktuellen Stand, der Entwicklung in den letzten Jahren – gerade auch während der Corona-Pandemie – und den Zukunftsprognosen deiner Branche zu beschäftigen. Du entwickelst so ein noch viel besseres Gefühl für die Chancen und Risiken (Beitrag zur  SWOT-Analyse) deiner Geschäftsidee. Darüber hinaus ist es immer gut, wenn du weißt, wer auf deinem Feld die Mitspieler sind. Umso besser bist du für den erfolgreichen Start und das nachhaltige Wachstum deines Unternehmens gerüstet.

    Die Märkte verändern sich ständig und damit die Wünsche der Verbraucher:innen, also die deiner Zielkund:innen. Damit du im Laufe deines Unternehmer:innnen-Daseins nicht den Anschluss verlierst, beschäftigst du dich am besten immer wieder mit deiner Branche und deinem Markt.

    Hinweis: Möchtest du Fremdkapital bei Banken beantragen oder Investor:innen gewinnen, ist die Branchen- und Markt-Analyse ein sehr wichtiger Teil deines Businessplans bzw. deines Pitch.

     

    Wie unterscheiden sich Branche und Markt

    Mit Branche ist der Wirtschaftsbereich gemeint, in dem du deine Angebote oder Produkte verkaufst. Bist du beispielsweise als selbstständige:r Florist:in tätig und hast einen Laden, gehörst du zur Einzelhandels-Branche. Bietest du deine Waren auch online an, ist auch der Bereich Online-Handel für dich relevant.

    Das heißt, bei einer Branchenanalyse interessieren dich zunächst die Zahlen, Daten und Fakten aus dem Bereich des Einzel- und Online-Handels im Allgemeinen.

    Mit Markt ist der Bereich gemeint, in dem die Produkte und Dienstleistungen direkt verkauft werden. Es gibt zum Beispiel den Markt für Konsumgüter und Dienstleistungen. Verkaufst du Blumensträuße und Gestecke, gehörst du dem Konsumgütermarkt an.

    Bei der Marktanalyse setzt du dich außerdem mit Blumengeschäften sowie anderen Läden, in denen auch Blumen und Floristik-Artikel verkauft werden, auseinander. Ebenso mit den Online-Händler:innen in diesem Bereich.

    Im nächsten Schritt setzt du dich mit den Blumengeschäften an deinem Standort auseinander. Damit wären wir dann schon bei der Wettbewerbsanalyse, um die es in einem anderen Beitrag gehen soll.

     

    Wünschst du dir ein Gegenüber mit Erfahrung und Know-how? Lass uns gemeinsam herausfinden, wie ich dich und dein Business unterstützen kann.

    Dein Zielmarkt

    Beim Erarbeiten der Zielmarktanalyse verwende ich auch gerne das Bild einer Pizza. Es geht darum herauszufinden wie groß dein Stück Pizza sein kann, wenn man davon ausgeht, dass die ganze Pizza den gesamten Markt darstellt.

    Da du bei der Marktanalyse auch feststellen möchtest, wie hoch das Marktvolumen ist, ist die für dich relevante Zielgruppe für deine Betrachtung wichtig. Deutschland hat ca. 83 Millionen Einwohner:innen. Du beantwortest für dich und dein Business die Frage, wie viele davon potenzielle Kund:innen für dich sind. Darauf aufbauend kannst du dein Umsatzpotenzial feststellen, also wieviel Umsatz du mit deiner Zielgruppe erreichen kannst.

     

    Markteintrittsbarrieren 

    Zuletzt klärst du, ob es sogenannte Markteintrittsbarrieren für dich und dein Business gibt. Damit sind alle Hürden gemeint, die du überwinden musst, um in deinem Zielmarkt erfolgreich zu sein. Das können politische oder rechtliche Rahmenbedingungen sein, die du beachten musst. Das können genauso ökologische oder vertriebliche Barrieren sein. Für die meisten Gründer:innen besteht die größte Markteintrittsbarriere zunächst darin, am Markt bekannt zu werden.

    Fazit

    Als Gründer:in und Unternehmer:in kannst du mit der Marktanalyse das Potenzial deiner Business-Idee oder deines Produkts am Markt einschätzen. Du kannst auch deine Zielgruppe kennenlernen und ermitteln, welche Absatzmöglichkeiten du in diesem Markt hast.

    Die ausführliche Analyse ermöglicht dir außerdem, dich und dein Unternehmen zu positionieren und langfristig erfolgreich zu wachsen. Beachte jedoch, dass es sich bei der Analyse immer um eine zeitpunktbezogene Betrachtung handelt. Der Markt entwickelt sich stetig weiter, sodass du in regelmäßigen Abständen die Analyse wiederholen solltest. So kannst du Chancen und Risiken deines Unternehmens frühzeitig erkennen und passende Maßnahmen einleiten.

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    Wieviel Planung muss sein?

    Wieviel Planung muss sein?

    Soll ich meine Gründung detailliert planen oder einfach mal starten?

    Brauche ich einen Geschäftsplan oder ein Konzept? Wieviel Planung und Struktur muss ich haben? Gibt es auch zu viel Planung? 

    Hier gibt es, wie so oft, kein Richtig oder Falsch. Wie detailliert du planst, hängt in erster Linie davon ab, was für ein Typ Mensch du bist und davon, was du erreichen möchtest.

    Als ein Mensch, dem es Sicherheit gibt, wenn viele Strukturen als Leitplanken in seinem Alltag vorhanden sind, gibt dir eine genaue Planung die Orientierung, die du brauchst. Gehörst du eher zu den Menschen, die Struktur und Planung als Begrenzung empfinden und deshalb als Einschränkung in ihrer Freiheit, ist weniger detailgenaues Planen sicher besser für dich.

    Möchtest du dich zunächst nebenberuflich selbstständig machen oder planst du eine Existenzgründung im Vollerwerb? Das macht natürlich einen Unterschied, denn das Risiko, das du eingehest, wenn du nicht deine komplette wirtschaftliche Grundlage von einer Selbstständigkeit abhängig machst, ist in der Regel deutlich geringer. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jede Selbstständigkeit, egal ob im Nebenerwerb oder in Vollzeit gut geplant werden sollte. Als begeisterte Selbstständige finde ich es schade, wenn wegen mangelnder Vorbereitung im Business Fehler passieren, die sich leicht hätten vermeiden lassen. 

    Der Vergleich mit der Vorbereitung einer längeren Urlaubsreise passt hier ganz gut

    Variante 1 – detaillierte Planung:

    • Du bereitest dich intensiv auf die Reise und die Aufenthaltsorte in deinem Urlaubsland vor.
    • Du planst deine Etappenziele und die jeweiligen Verkehrsmittel.
    • Du weißt ganz genau, wann und wo du übernachten wirst.
    • Du planst, welche Unternehmungen oder Besichtigungen du an welchem Tag machen wirst.

    Solange nichts Unvorhergesehenes passiert, ist nichts dem Zufall überlassen. Während deiner Reise kannst du dich an deinen Plan halten und hast damit Sicherheit. Das gibt dir die Möglichkeit, dich voll und ganz auf das zu konzentrieren, was gerade um dich herum passiert. 

    Variante 2 – wenig Planung:

    • Du steckst nur die wichtigsten Eckpunkte fest.
    • Du planst deine Anreise und auch die Rückreise.

    Dazwischen möchtest du gerne alles auf dich zukommen lassen und dir maximale Spontanität erhalten. Das gibt dir das für dich wichtige Gefühl von Freiheit.

    Es gibt kein Richtig oder Falsch

    Beide Varianten ermöglichen dir, je nachdem, was zu dir passt, einen tollen und unvergessenen Urlaub. Denn, was für die eine Person Stress und Unsicherheit ist, bedeutet für eine andere Freiheit und Entspannung pur. Und umgekehrt: Was dem einen Menschen Sicherheit gibt, nimmt dem anderen fast die Luft zum Atmen.  

    Auch wenn dir Flexibilität über alles geht, wirst du dich vor deiner Reise dennoch auf ein paar grundlegende Dinge vorbereiten müssen.

    Zum Beispiel:

    • Welche Einreisebedingungen erwarten dich?
    • Mit welchen Mitteln kannst du unterwegs und vor Ort zahlen?
    • Wie ist das Klima im Land und wie wird das Wetter voraussichtlich zu deiner Reisezeit sein?
    • Welche landestypischen Gepflogenheiten solltest du unbedingt kennen?

    Wenn du dich nicht mit den wichtigsten Grundlagen auseinandersetzt, kann der Traumurlaub schnell ein jähes Ende finden.

     

    Übertragen wir das nun auf deinen Start in die Selbstständigkeit

    Ein Business zu starten, ohne die wichtigsten Grundregeln und Grundlagen zu kennen, ist keine gute Idee. Wie bei einem Urlaub kann das Abenteuer Selbstständigkeit dann auch ganz schnell wieder vorbei sein.

    Die rechtlichen Rahmenbedingungen und auch deine Pflichten als Selbstständige:r solltest du unbedingt kennen. Zum Beispiel ist es absolut sinnvoll, eine Idee von deinem Angebot und deiner Zielgruppe zu haben. Ebenso ist es wichtig zu wissen, wie viel Geld du in der Startphase benötigst. Dir sollten die entsprechenden finanziellen Reserven zur Verfügung stehen, damit dir nicht früher oder später finanziell die Puste ausgeht.    

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    Lass dir keine Tipps und Infos mehr zu den Themen Gründung, Aufbau, Wachstum & Finanzen entgehen!

    Ohne dich mit einigen grundlegen Themen in der Selbstständigkeit zu beschäftigen, solltest du nicht starten. Sonst kann es unangenehm werden oder das Abenteuer vom eigenen Business ist schnell wieder vorbei.

    Wie sehr du insgesamt bei deiner Planung in die Tiefe gehst, ist individuell. Wir alle sind unterschiedlich und vertragen daher unterschiedlich viel Freiheit und Flexibilität oder brauchen Leitplanken und Strukturen.

    Nicht zuletzt kommt es auch drauf an, wie die Rahmenbedingungen deiner Gründung aussehen. Startest du im Nebenerwerb, bist alleine und hast einiges an finanziellen Reserven, kannst du dir sicher mehr „Experimente“ im Sinne von einfach-mal-machen erlauben. Anders sieht es aus, wenn deine wirtschaftliche Existenz und die deiner Familie von deiner Selbstständigkeit abhängig sind.

    Ich persönlich brauche eine vernünftige Planung und grundlegende Strukturen. Ich muss zum Beispiel meinen Rahmen kennen, was die Finanzen betrifft. Ich überprüfe auch regelmäßig, ob ich da immer noch auf dem richtigen Weg bin. Ich brauche eine gewisse Kontinuität in meiner Terminplanung. Innerhalb dieser Leitplanken bin ich dann in der Lage, so flexibel und intuitiv zu arbeiten und zu handeln, wie ich es brauche. Denn bei all meiner Begeisterung für Struktur: Eingeengt darf ich mich dabei nicht fühlen.

    Verschiedene Möglichkeiten, deine Selbstständigkeit vorzubereiten

    Über die Basics hinaus, gibt es aber auch bei der Gründung und dem Aufbau deines Unternehmens verschiedene Varianten von Planungsintensität und Vorbereitung.

    Je nach Typ kannst du dich auf deine Selbstständigkeit vorbereiten und alle Schritte bis ins letzte Detail planen. Bei einigen Themen ist das sehr sinnvoll, in anderen Bereichen stellt sich das in der Regel als Hindernis heraus. Denn, je mehr du ins Detail gehst, umso mehr hast du das Gefühl, nie 100% fertig zu sein. Der Start rückt dadurch in immer weitere Ferne.

    Bei aller Detailliebe, irgendwann heißt es: Einfach mal loslegen.

    Du kannst auch starten – wie am Beispiel der Urlaubsreise – indem du dich nur mit den absolut unumgänglichen Themen auseinandersetzt. Ich nenne das: Start mit einem Minimal-Konzept. Das ist durchaus eine gute Idee. Denn viele Dinge ergeben sich automatisch, während du ins Tun kommst. In der Umsetzung und beim Sammeln von Erfahrungen, kannst du dann immer noch Nachjustieren. Du kannst deine Handlungsschritte anpassen, je nachdem, ob der eine Weg sich für gut und passend und ein anderer für eher ungeeignet herausstellt.

     

    Dem Prozess der Gründung Zeit geben

    Mein Tipp: Auch wenn du eher ein ungeduldiger Mensch bist und wenig Zeit verlieren möchtest, überstürze nichts.

    Eine gewisse Zeit der Entwicklung braucht jede Gründungsidee und die Vorbereitung auf den Start. Aus vielen, vielen Coachings weiß ich, dass der Prozess vom Wunsch, sich selbstständig zu machen, bis zur Umsetzung der Geschäftsidee, diese Zeit unbedingt benötigt. Du bekommst so viel Input auf diesem Weg. Und das eine oder andere Thema ist es wert, nicht über´s Knie gebrochen zu werden. Lass es sacken und schlaf ein paar mal drüber, denn eine Idee muss auch reifen dürfen.

    Natürlich sind die oben genannten Beispiele etwas oberflächlich und es gibt noch verschiedene andere Rahmenbedingungen, die zu berücksichtigen sind. Beispielsweise macht es einen riesen Unterschied, ob du alleine eine Urlaubsreise planst oder mit Familie und Kindern. Genauso macht es einen Unterschied, ob du mit deiner Selbstständigkeit nur dich alleine oder eine ganze Familie versorgen musst.

    Völlig anders sieht es aus, wenn du eine Finanzierung und Fördermittel für deine Gründung brauchst. In dem Fall brauchst du einen professionellen Businessplan. Hier findest du den Blogartikel zum Businessplan

     

    Fazit

    Ohne dich mit einigen grundlegen Themen in der Selbstständigkeit zu beschäftigen, solltest du nicht starten. Sonst kann es unangenehm werden oder das Abenteuer vom eigenen Business ist schnell wieder vorbei.

    Wie sehr du insgesamt bei deiner Planung in die Tiefe gehst, ist individuell. Wir alle sind verschieden und vertragen daher unterschiedlich viel Freiheit und Flexibilität, brauchen unterschiedlich viele Leitplanken und Strukturen.

    Nicht zuletzt kommt es auch drauf an, wie die Rahmenbedingungen deiner Gründung aussehen. Startest du im Nebenerwerb, bist alleine und hast einiges an finanziellen Reserven, kannst du dir sicher mehr „Experimente“ im Sinne von einfach-mal-machen erlauben. Anders sieht es aus, wenn deine wirtschaftliche Existenz und die deiner Familie von deiner Selbstständigkeit abhängig sind.

    Ich persönlich brauche eine vernünftige Planung und grundlegende Strukturen. Ich muss zum Beispiel meinen Rahmen kennen, was die Finanzen betrifft. Ich überprüfe auch regelmäßig, ob ich da immer noch auf dem richtigen Weg bin. Ich brauche eine gewisse Kontinuität in meiner Terminplanung. Innerhalb dieser Leitplanken bin ich dann in der Lage, so flexibel und intuitiv zu arbeiten und zu handeln, wie ich es brauche. Denn bei all meiner Begeisterung für Struktur: Eingeengt darf ich mich dabei nicht fühlen.

    Lass uns gemeinsam herausfinden, welche Themen bei deiner Existenzgründung gut geplant sein sollten und an welcher Stelle du es locker angehen kannst.

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